17/2022 Mineralstoffe für die trüben Monate

Mineralstoffe für die trüben Monate

Liebe Leserin – lieber Leser,

viele Anfragen wiederholen sich jahreszeitlich. So auch die Frage nach möglichen Salzen, um die trüben Tage besser zu überstehen.

Wie wichtig da unter anderem auch das „Lichttanken“ ist, darüber hatte ich in der Newsletterausgabe 15 - 2014 schon einmal geschrieben.

Aber selbstverständlich gibt es auch Schüßler Salze, die uns aus so einem Tief herausholen können.
Mit der Einnahme der Schüßler Salze Nr. 3 / Nr. 5 / Nr. 6 / Nr. 7 und Nr. 11 können Betroffene für eine stimmungsaufhellende Wirkung und mehr Antrieb sorgen.

Sie können die oben genannten Salze mit täglich je Salz 5 bis 7 Tabletten dosieren. Geben Sie diese am Morgen einfach in gut einen Liter Wasser und trinken davon – über den Tag verteilt – in vielen kleinen kauenden Schlucken. Die Mischung kann eine unbedenklich lange Zeit eingenommen werden. Selbstverständlich können Sie, wenn Ihnen die klassische Einnahme mit je Salz 3 x 2 Tabletten zum Lutschen lieber ist, die oben genannte Kombination auch so einnehmen.

Und wenn Sie wissen, dass Ihnen die trüben Tage zusetzen, dann denken Sie im nächsten Jahr daran und beginnen schon vorsorglich mit der Einnahme. Sie können sicher sein, dass sich alle Salze immer nur positiv im Körper auswirken werden.

Um die Wirkung zu unterstützen, möchte ich Ihnen das tägliche Licht und Luft tanken ans Herz legen. So kommen Sie deutlich schneller aus diesem Tief heraus. In der oben erwähnten Ausgabe meines Newsletters finden Sie wertvolle Tipps dazu.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Zeit im Advent und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls
 

Natürliche Pflanzenstoffe mit großartiger Wirkung
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Gerade fermentierte und auch herb- und bitterstoffreiche Lebensmittel, sind großartige Helfer in Bezug auf eine gesunde Ernährung. Im Mai hatte ich dazu auf meinen „Gesundheitsblog Wirksam heilen“ diesen Beitrag veröffentlicht, der großen Zuspruch fand.

Es geht in dem Beitrag um natürliche Pflanzenstoffe mit großartiger Wirkung. Sie sind deshalb so gesund, weil sie antioxidative Eigenschaften haben und so bösartigen Tumorerkrankungen vorbeugen können. Reine Bitterstoffe regen schon in minimalen Mengen die Produktion und Abgabe von Magen- und Gallensäften und Darmdrüsensekret an. Durch die vermehrte Abgabe von Enzymen durch den Speichel, der Magenschleimhautzellen und der Bauchspeicheldrüse, sowie den verstärkten Fluss der Galle wird die Aufspaltung und Verdauung der Makronährstoffe, wie Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate, optimiert und so Verdauungsbeschwerden vorgebeugt. Darüber hinaus stimuliert der verstärkte Fluss von Gallensäuren die Kontraktion der Darmmuskulatur und sorgt so für eine gute Verdauung und einen darmreinigenden Effekt. Es entstehen weniger Gärung und Fäulnis und das Gesamtmilieu des Magen- Darmtraktes wird verbessert. Das Sättigungsgefühl nach dem Verzehr von Bitterstoffen hält zudem länger an und stoppt so Heißhungerattacken.
 
Herb- und Bitterstoffe werden schon seit ewigen Zeiten und in fast allen Kulturen genutzt. So setzte z.B. Hildegard von Bingen „bittere Nahrungsmittel und Kräuter“ gezielt bei Beschwerdebildern, wie z.B. Übergewicht und Verdauungsstörungen, ein.
 
Laut der traditionellen chinesischen Medizin ist der bittere Geschmack in der Lage, die im Körper zirkulierende Lebensenergie im Fluss zu halten. Das Bittere kann so genannte Stagnationen, insbesondere im Bereich der Leber, lösen.

Natürliche Bitterstoffe stecken vor allem in Artischocken, Brokkoli, Chicorée, Endivien, Mangold, Radicchio, Rosenkohl, Rucola oder Spinat und in Kräutern, wie Beifuss, Brennnessel, Enzian, Löwenzahn oder Thymian. Auch in Grapefruits, Bitterorange und einigen Apfelsorten sind gesunde Bitterstoffe enthalten.

Wer sich die Bitterkraft – über die Ernährung hinaus zu nutze machen möchte, kann auf fertige Kurkonzepte, die es z.B. auch von Hildegard von Bingen gibt, setzen. Man nimmt von der fertigen Bitterkraft täglich zwei bis dreimal einen Teelöffel vor dem Essen pur oder mit Wasser verdünnt einnimmt.

Aber auch zum Selbermachen finden sich zahlreiche Hilfen. So z.B. in dem Buch „Herb- und Bitterstoffe – Rezepte und Anwendungen“ von Andrea und Florian Überall.

Doch Vorsicht: Bitterstoffe sollten nicht bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Gallensteinen und einem übersäuerten Magen eingenommen werden, da sie die Magensäurebildung anregen, wodurch sich die Symptome verschlimmern könnten.


Nutzen Sie dieses Wintergemüse auch für Ihre Gesundheit
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Weißkohl klingt zwar nicht wirklich nach einer bemerkenswerten Medizin, aber aufgrund seiner komplexen Zusammensetzung pflanzlicher Nährstoffe, ist diese Gemüsesorte tatsächlich auf ganz großer Bandbreite medizinisch einsetzbar.

Preiswert, mit langer Lagerfähigkeit und fast überall auf der Welt erhältlich, können wir dem Weißkohl – aber auch vielen anderen Kohlsorten – gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken.

Früher wandten die Menschen z.B. Kohlwickel an, um die Symptome von Halsentzündungen zu lindern oder auch die Wundheilung zu fördern und sie tranken den rohen Saft des Kohls für innerliche Beschwerden z.B. im Magen-Darm-Trakt. Inzwischen attestieren auch Wissenschaftler dem Gemüse eine heilende Wirkung. Denn das, was in der Volksmedizin schon lange intuitiv und erfolgreich eingesetzt wurde, ist mittlerweile sogar wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen.

Natürlich gilt hier, wie bei allen anderen alternativen Behandlungsansätzen, die wir in Eigenregie umsetzen: Mag die Heilkraft der Kohlpflanze auch noch so überzeugend und vielfältig sein, bei ernsten Erkrankungen ersetzt sie keinesfalls die Behandlung durch einen Heilbehandler.

Wer mit dem regelmäßigen Kohlgenuss bestimmten Krankheiten vorbeugen möchte und zu Blähungen neigt, kann jedes Gericht mit der Zugabe von Kardamom, Koriander oder Kreuzkümmel besser verträglich machen. Auch Fenchel-, Anis- und Kümmelsamen haben einen entblähenden Effekt. Diesen kann man sich zunutze machen, indem nach dem Kohlgenuss einfach ein bis zwei Tassen des entsprechenden Tees getrunken werden.

Auch folgende Tipps können für weniger Blähungen nach dem Kohlverzehr sorgen:

  • Wer an Kohl gewöhnt ist, kann ihn besser vertragen. Am besten mit kleinen Portionen beginnen und regelmäßig Kohlgerichte essen. So kann sich die Darmflora darauf einstellen.
  • Kohl verursacht weniger Blähungen, wenn er einmal eingefroren war.
  • Nach dem Essen kann Bewegung Blähungen reduzieren, denn Sitzen klemmt die Gase im Darm ein.

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Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden.
Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls