Sommergrippe

Liebe Leserin - lieber Leser, 

eine Sommergrippe riskieren all diejenigen, die sich unvernünftig der vermeintlich wohltuenden Kühlung einer Klimaanlage im Auto oder Büro aussetzen. Sicher ist „schwitzen“ nicht angenehm, aber wer sich verschwitzt großen Temperaturschwankungen aussetzt, muss damit rechnen, krank zu werden. Erste Anzeichen sind dann, wie bei jeder Grippe, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen und trockene Schleimhäute. Selbst wenn solch eine Sommergrippe oft schon nach wenigen Tagen ausgestanden ist, sollte auch dieser Infekt nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Kurieren Sie auch eine Sommergrippe immer gut aus.

Folgende Schüßler Salze können Ihnen dabei helfen: 

Das Schüßler Salz Nr. 5 - Kalium phosphoricum - hilft bei Abgeschlagenheit. Nehmen 10 bis 12 Tabletten über den Tag verteilt. 

Das Schüßler Salz Nr. 7 - Magnesium phosphoricum - hilft bei Kopf- und Gliederschmerzen. Hier können Sie sich mehrmals am Tag eine „Heiße7“ machen oder mehrmals die Stunde 1 bis 2 Tabletten im Mund zergehen lassen.

Das Schüßler Salz Nr. 3 – Ferrum phosphoricum – können Sie zusätzlich gleich bei den ersten Anzeichen im minutentakt lutschen.

Ab dem zweiten Tag wird auf 3 x 2 Tabletten täglich reduziert und zusätzlich das Schüßler Salz Nr. 4 - Kalium chloratum – mit 3 x 2 Tabletten genommen.

Das Schüßler Salz Nr. 8 – Natrium chloratum – reguliert den Flüssigkeitshaushalt und wirkt gegen trockene Schleimhäute. NehmenSie eszusätzlich zu den o.g. Salzen und wenden Sie es auch als Nasenspülung an.

Um einer Sommergrippe vorzubeugen, hilft auch ein gestärktes Immunsystem. Wissen Sie also um Ihre Anfälligkeit, dann sollten Sie sich spätestens im Frühjahr eine „Stärkungskur“ gönnen.

Manchmal reichen da wirklich schon zwei Schüßler Salze, die Sie kurmäßig über 4 bis 6 Wochen einnehmen.

Bewährt haben sich da z.B. die Schüßler Salze Nr. 2 und Nr. 3 mit je 3 x 2 Tabletten täglich.

Weitere Kurempfehlungen finden Sie direkt im Compendium oder bei mir im Forum unter der Rubrik “Hier entsteht ein Nachschlagewerk”.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

 

Gesundes Getreide mit großer Bedeutung

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ernährt sich von Reis. Zum Wachstum braucht dieses Getreide ein heißes und feuchtes Klima. Also sehr viel Sonne und ein fruchtbares Schwemmland Diese Bedingungen findet er in Asien, Afrika, und den USA. Aber auch bei uns in Europa, wie zum Beispiel hier in Spanien, wo ich riesige Reisanbaufelder direkt vor der Haustür habe. Es wird hier natürlich nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Weltproduktion von über 500 Millionen Tonnen Reis angebaut und geerntet.

In meiner Sammlung verschiedener Gesundheitsbriefe, fand ich jetzt einen Artikel der Mayo Clinic über eben diese Getreidepflanze. Viele wissenswerte Dinge, wo ich der Meinung bin, dass auch die Leser meines Newsletters sie interessieren könnten.    

Zitat: Reis: Warum Sie eine alte Getreideart neu entdecken sollten von Experten der Mayo Clinic 

Reis ist die am häufigsten gegessene Getreidesorte der Welt. In den westlichen Industrieländern wird weißer Reis in gekochter Form bevorzugt. Weißer Reis hat einen relativ großen Nährstoffgehalt und kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Das ist jedoch nur ein Aspekt dieses facettenreichen Lebensmittels. Es gibt Tausende von Reissorten, die auf unterschiedlichste Art verarbeitet werden, sodass eine breite Palette an Farben, Geschmacksrichtungen und Konsistenzen entsteht.

Mit ein bisschen Übung können Sie den in Ihrem Supermarkt, in ausländischen und Naturkostläden angebotenen Reissorten mehr Nährstoffe und Geschmack entlocken, als Sie dachten. 

Was hält Reis für Sie bereit?

Reis wird in den verschiedensten Formen angeboten. Eine davon ist der fast naturbelassene braune Reis, auch Vollkornreis genannt. Hier wird das Reiskorn nur von seiner harten, faserigen Hülle befreit. Dann gibt es den weiterverarbeiteten weißen Reis, bei dem die Spelzen (Deckblätter der Ähren) und die nährstoffreichen Silberhäutchen sowie Keimlinge entfernt wurden.

Weiterhin gibt es die Variante von teilweise poliertem Reis, bei dem nicht alle Silberhäutchen und Keimlinge entfernt werden. Beim sogenannten Parboiled-Reis (von partially boiled = teilweise gegart) wird Rohreis mit Heißdampf behandelt, wodurch die Nährstoffe in den Reiskern wandern. Parboiled-Reis nennt der Amerikaner auch „Converted Rice" (von to convert = umwandeln). Er wird nach der Heißdampfbehandlung wie weißer Reis weiterbehandelt, enthält jedoch noch die meisten Nährstoffe, ähnlich wie der Vollkornreis. 

Ganz gleich, wie Reis verarbeitet wurde, er enthält sehr wenig Fett, einen hohen Anteil an wertvollen Kohlehydraten sowie einen hohen Protein-Anteil. Reis ist glutenfrei und löst in den seltensten Fällen Allergien aus. Weißer Reis hat gegenüber Vollkornreis folgende Vorteile: Längere Haltbarkeit, kürzere Garzeit und er ist leichter zu kauen. Um die bei der Verarbeitung verlorengegangenen Nährstoffe auszugleichen, wird weißer Reis in den USA mit Vitamin B1, B2, B3, Eisen und Folsäure angereichert.

Vollkornreis enthält die zuvor genannten Mineralien und Vitamine von sich aus. Zudem enthält er lösliche und unlösliche Ballaststoffe, einen höheren Protein-Anteil sowie eine Reihe von sekundären Pflanzenstoffen wie Antioxidantien.

Profitieren Sie von der Sortenvielfalt

Eines der Hauptunterscheidungsmerkmale unter den verschiedenen Reissorten ist die Kornlänge. Rundkornreis hat einen hohen Stärkegehalt, sodass der Reis in gekochter Form eine klebrige Konsistenz besitzt. Einige klebrige Langkornreissorten werden oft als Glutenreis bezeichnet, obwohl sie überhaupt kein Gluten enthalten. Normaler Langkornreis bleibt nach dem Kochen trockener und lockerer als Rundkornreis. Mittellanger Reis bildet hier eine Zwischenkategorie. Die Länge der Reiskörner beeinflusst jedoch nicht den Nährstoffgehalt.

Es sind viele weiße Reissorten erhältlich: Arborio-, Basmati- und Jasminreis. Hier gibt es interessante Geschmacksunterschiede. Diese Reissorten enthalten jedoch nicht die gleiche Nährstoffpalette, die Vollkornreis zu bieten hat. Vollkornreis ist nussiger und erdiger im Geschmack als weißer Reis. Er wird in drei Hauptkategorien eingeteilt: 

  • Brauner Reis - Jeglicher weißer Reis ist auch als unbehandelte Vollkornreissorte erhältlich.
  • Roter Reis - Hierzu gehören Roter Himalaya-Reis, Roter Buthan-Reis, Aromareis und Roter Thai-Reis. Beim Roten Reis sind meist die Spelzen teilweise entfernt, sodass er aussieht wie weißer Reis mit roten Flecken.
  • Schwarz- oder Purpur-Reis - Hierzu gehören Schwarzer Japanreis, Balinesischer Schwarz- und Purpurreis, Schwarzer Glutenreis und „Verbotener Reis".
  • Bei Wildreis handelt es sich um eine in Nordamerika beheimatete Graspflanze, die zu den Süßgräsern zählt. Ihre Körner werden jedoch wie Reis verwendet. 

Um Vollkornreis zu kochen, benötigen Sie mehr Wasser als bei weißem Reis. Deshalb sollten Sie stets die Hinweise bezüglich Wassermenge und Garzeit auf der Packung beachten. 

So können Sie Reis geschmacklich variieren

Ob Sie nun die unglaubliche Vielseitigkeit des Reis für Pilaw-Gerichte, Suppen, Hauptgerichte, Burrito-Fladen, Pfannengerührtes oder einfach als Beilage nutzen - Sie können mit nachstehenden Tipps neue Geschmackserlebnisse zaubern: 

  • Wasserersatz - Ersetzen Sie das Kochwasser durch andere Flüssigkeiten, z. B. Hühnerbrühe, Apfel- oder Tomatensaft, oder nehmen Sie eine Mischung aus halb Wein/ halb Wasser. Sie sollten jedoch mit Milchprodukten und zuckerhaltigen Flüssigkeiten vorsichtig sein, da diese leicht anbrennen. 
  • Öl und Kräuter - Mischen Sie einen Teelöffel Olivenöl mit Kräutern oder Gewürzen nach Geschmack. Lassen Sie diese Mischung etwas ziehen und fügen Sie sie dem kalten Kochwasser zu. 
  • Anschwitzen - Bevor Sie das Kochwasser zugeben, können Sie den Reis in wenig Öl anschwitzen, bis die Reiskörner glasig werden. Fügen Sie gehackten Knoblauch, Karotten, Pilze, Kräuter oder Gewürze bei. Anschließend garen Sie den Reis wie gewohnt. Zitat Ende

Sport für einen gesunden Schlaf

Wer schlecht schläft, sollte nicht gleich zu Tabletten greifen. Denn auch mit Sport lässt sich die Schlafqualität deutlich verbessern. 

Laut einer amerikanischen Studie reichen dafür 2,5 Stunden sportliche Aktivitäten pro Woche aus.

Die Forscher um Paul D. Loprinzi von der Bellarmine University in Louisville im US-Staat Kentucky werteten die Daten von mehreren tausend Menschen im Alter zwischen 18 bis 85 Jahren aus: 

Die Teilnehmer, die sich regelmäßig mit mittlerer bis hoher Intensität körperlich betätigten, konnten ihre Schlafqualität um durchschnittlich 65 Prozent steigern. 

Also: Sport und Bewegung sind gesund. 

Aber nicht unbedingt direkt vor dem Schlafengehen. Denn starke Anstrengungen aktivieren das sogenannte sympathische Nervensystem. Dieses Geflecht steuert im gesamten Körper die Regelkreise, die den Organismus in Leistungsbereitschaft versetzen.

Die Folge: Der Stoffwechsel wird angeregt und der Puls wird beschleunigt.

Bis das Nervensystem wieder heruntergefahren ist, vergehen einige Stunden. 

Auspowern sollten Sie sich darum tagsüber: Das verlängert die Tiefschlafanteile und verbessert den Schlaf. Bleibt für sportliche Aktivitäten tagsüber keine Zeit, sind abendliche Spaziergänge auch eine sinnvolle Alternative. 

Weitere positive Effekte der sportlichen Aktivitäten waren – laut oben genannter Studie – deutlich weniger Beinkrämpfe in der Nacht und eine größere Konzentrationsfähigkeit tagsüber. 

Zudem ist immer wieder nachzulesen, dass ein Sportpensum von 150 Minuten pro Woche, gut für unsere „Herzgesundheit“ ist.

Und bedenken Sie, dass das Nickerchen am Tag, ein Schläfchen vor dem Fernseher oder mit dem abendlichen Buch in der Hand den gesunden Schlaf in der Nacht verhindert. Sie sind dann, wenn es ins Bett geht, nicht müde genug, um gut ein- und durchschlafen zu können.