Nagelpilz

Liebe Leserin - lieber Leser, 

Scham ist bei diesem Thema nicht nötig, denn Nagelpilz hat ganz selten einmal etwas mit „mangelnder Hygiene“ der betroffenen Person zu tun. Wirklich jeder kann sich sehr leicht solch einen Pilz einfangen. Schwimmbäder, Sauna- und Hotelanlagen aber auch Schuhgeschäfte sind Orte, wo man sehr gut aufpassen muss. Viel zu oft wird ein Pilzbefall zu Beginn verharmlost oder gar verleugnet. Männer achten nicht so genau auf Veränderungen der Nägel und ich kenne viele Frauen, die den „schlechten Nagel“ einfach durch eine dickere Schicht Nagellack übertünchen und meinen, so ist doch alles okay. Die Folge: Eine zu spät eingeleitete Behandlung ist sehr viel langwieriger und reicht „äußerlich angewandt“ nicht mehr aus. Mittel - die dann nötig sind - um den Pilz von innen her zu bekämpfen, haben starke Nebenwirkungen. Schon deswegen sollten Sie, wenn Sie eine Veränderung Ihrer Nägel feststellen, umgehend einen Arzt oder einen medizinischen Fußpfleger konsultieren. Ob es dann immer gleich die „chemische Keule“ sein muss, hängt ganz entscheidend vom Grad des Befalls ab.

Mir hat ein Schüßler Anwender einen positiven Erfahrungsbericht zukommen lassen. Nach diesem hat er mit der Behandlungsempfehlung aus dem Compendium seinen gerade erst ausgebrochenen Nagelpilz erfolgreich behandelt. Die Schüßler Salze Nr. 3 / 5 / 8 und 10 haben in diesem Fall gute Dienste geleistet. Zudem hat er anstelle der normalen Fußcreme die Schüßler Salbe Nr. 1 am Abend großzügig einmassiert und dabei speziell die betroffenen Nägel berücksichtigt. Nachzulesen ist dieser Heilerfolg auch in der Rubrik „Erfahrungsberichte“ direkt im Schüßler Forum unter www.schuessler-forum.de

Ansonsten sollte bei „Nagelpilz“ nicht unbedingt lange mit alternativen Mitteln herumlaboriert werden. Diese sind aber oftmals eine sinnvolle Ergänzung zu der dann nötigen Behandlung. Um einen möglichst schnellen und auch nachhaltigen Behandlungserfolg zu erreichen, sind folgende Dinge wichtig: 

  • Tägliches Wechseln der Strümpfe. Waschtemperaturen beachten. Wissenschaftler sagen: Erst nach einer 60°-Wäsche können keine Pilzsporen mehr in den Textilen festgestellt werden. 
  • Wenn Sie Diabetiker sind und bemerken das Auftreten von Nagelpilz, bitte unbedingt den Arzt aufsuchen.
  • Die Nägel feilen, nicht schneiden. Nagelhautverletzungen können dazu führen, dass der Pilz in die Blutbahn gelangt.
  • Ist der Pilz ins Nagelbett eingedrungen, muss der Arzt eine “innerliche” Behandlung vornehmen.
  • Desinfizieren Sie die Feilen und sonstige Werkzeuge nach jeder Benutzung mit Alkohol.
  • Werfen Sie benutzte Sandblattfeilen weg.
  • Tragen Sie regelmäßig einen Antipilz-Nagellack (Apotheke) auf.
  • Bei einem leichten bzw. sehr frischen Befall kann auch eine regelmäßige Anwendung mit der Schüßler Salbe Nr. 1 - Calcium fluoratum - helfen.
  • Eine exakte Behandlungsempfehlungen bei „Nagelpilz“ findet der Betroffene unter anderem im „großen Schüßler Compendium“ unter www.schuessler-forum.de

Worauf  Sie immer achten sollten, einfach um gar nicht erst „Pilzbekanntschaft“ zu machen: 

  • Trocknen Sie Ihre Füße und Zehen nach dem Baden oder Duschen sorgfältig ab. Auch die Zehenzwischenräume müssen gut getrocknet werden. Personen, die in der Beweglichkeit eingeschränkt sind, können sich mit einem Fön die Arbeit erleichtern. 
  • Tragen Sie in Sauna und Schwimmbad, aber auch in fremden Bädern (Hotel, Campinganlagen etc.) prinzipiell Badeschlappen. Dieses gilt vor allem auch in den Duschtassen. 
  • Eine gut gepflegte Nagelhaut verhindert das Eindringen der Pilze.
  • Gönnen Sie Ihren Füßen und Zehen so oft wie möglich ein „Luftbad“.
  • Vermeiden Sie ein feuchtwarmes Klima in den Schuhen. Turn- und Sportschuhe müssen Gelegenheit haben, zu trocknen.
  • Tragen Sie kein zu enges Schuhwerk.
  • Sorgen Sie durch Bewegung (Zehengymnastik) für eine gute Durchblutung der unteren Gliedmaße. Laufen Sie so oft wie möglich auf trockenem Boden barfuß. Im Winter können dicke Socken die Hausschuhe ersetzen.
  • Nagelpilzbefall ist oft die Folge eines schwachen Immunsystems: Stärken Sie dieses durch gesunde Ernährung und entsprechende Kuren z.B. mit den Schüßlersalzen. Eine entsprechende Kur finden Sie auch im „großen Dr. Schüßler Compendium“ unter www.schuessler-forum.de 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und kommen Sie gesund durch dieses herbstliche Schmuddelwetter.

Helfen möchte Ihnen dabei auch die Firma Orthim. Sie bietet über die OMP Versandapotheke auch in diesem Jahr wieder preisgünstige „Schüßler Salze Sets für die kalte Jahreszeit“ an. Nähere Infos finden Sie im Werbeblock. 

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

Abschalten und Loslassen

Können Sie sich etwas unter „Floaten“ vorstellen? Bis gestern kannte ich das Wort in Zusammenhang mit „Wellness und Gesundheit“ zumindest noch nicht. Dieses hat sich schlagartig geändert, seit mir die Tochter meiner Nachbarin über eine „Floating Einrichtung“ in München erzählte. Sie kam aus dem Schwärmen gar nicht wieder heraus. Und selbst beim Erzählen bekam sie noch eine Gänsehaut. Ihr Mann hatte sie mit einem Gutschein zum Hochzeitstag überrascht und nun ist sie süchtig nach diesem „Schweben im Salzwassertank“.

Klar, dass ich mich da gleich im Internet schlau machte und auf einen Artikel von Dr. Ulrich Fricke - dem  Chefredakteur von "Länger und gesünder leben" - stieß. Ich bin sicher, auch Sie werden sich umgehend nach einer Einrichtung in Ihrer Nähe umschauen. Meine nächste Möglichkeit zum „Floaten“ ist hier zwar über 100 Kilometer entfernt, aber es wird sich eine Gelegenheit finden, dort einmal vorbeischauen.  

Zitat:

Mit Tiefenentspannung im Salzwassertank entlasten Sie Herz und Gelenke von Dr. Ulrich Fricke

Das Geheimnis des Floatings (engl.: Schweben) beruht darauf, dass Sie von allen äußeren Reizwirkungen abgeschottet sind. Während des Schwebens in der mit Salzwasser gefüllten Spezialwanne ist nicht nur die Schwerkraft ausgeschaltet, sondern die Temperatur des Wassers entspricht mit knapp 35 C genau der Ihrer Haut. Die Abgeschiedenheit wird noch dadurch verstärkt, dass die Wanne mit einem Deckel verschließbar ist, sodass weder störende Geräusche noch visuelle Reize in Ihr Bewusstsein dringen können. Selbstverständlich können Sie den Deckel beim „Floaten" auch offen lassen.

Die ideale Methode gegen Verspannungen und Schmerzen

Die ersten Floating-Tanks wurden in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem Arzt, Psychoanalytiker und Neurophysiologen Dr. John C. Lilly in Kalifornien entwickelt. Er erforschte mit ihrer Hilfe die Reaktion des menschlichen Gehirns auf einen vollständigen Reizentzug. Dabei konnte er neben einer totalen körperlichen Entspannung auch typische Veränderungen der Hirnfunktion feststellen: Die beiden Hirnhälften tauschen verstärkt Informationen aus und arbeiten in einer niedrigeren Frequenz. Stress und Hektik werden einfach ausgeblendet, Stresshormone wie Kortisol oder Adrenalin abgebaut und die Ausschüttung von körpereigenen Schmerzhemmern (Endorphinen) gesteigert. Der Puls wird langsamer, und die Blutgefäße erweitern sich, das senkt den Blutdruck und verbessert die Nährstoffversorgung sämtlicher Körpergewebe. Muskulatur, Gelenke und Wirbelsäule werden durch die Schwerelosigkeit entlastet.

Bei diesen Krankheitsbildern profitieren Sie vom Floating:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Arteriosklerose)
  • mangelndes Konzentrationsvermögen
  • Stress- und Burn-Out-Symptome, Erschöpfungszustände
  • depressive Verstimmungen
  • Hautkrankheiten (Schuppenflechte, Neurodermitis)
  • schmerzhafte Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich
  • Spannungskopfschmerzen
  • prämenstruelles Syndrom
  • rheumatische Beschwerden (u. a. Arthritis)
  • Gelenkverschleiß (Arthrose)

Auch bei der Entwöhnung von Suchtkranken (z. B. Alkohol, Medikamente, Rauchen, illegale Drogen) oder bei Essstörungen werden Floating-Tanks mittlerweile sehr erfolgreich eingesetzt. Reha-Zentren nutzen sie außerdem für Patienten mit einer künstlichen Hüfte oder anderen künstlichen Gelenken.

Die Floating-Wannen werden häufig auch als „Schwebetank" oder „Samadhi-Tank" (nach dem indischen Wort für einen Zustand höchster meditativer Entspannung) bezeichnet.

Musik und sanfte Beleuchtung intensivieren die Entspannung

Die gesundheitlichen Wirkungen des Floatings sind mittlerweile auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt. Im Jahr 2005 werteten Psychologen der Universität Amsterdam insgesamt 27 Studien zusammenfassend aus. Ihr Fazit: Die Effekte des Floatings auf Entspannung, Stimmung und Leistungssteigerung sind statistisch gesehen etwa doppelt so hoch wie diejenigen von anderen - wesentlich bekannteren - Entspannungstechniken wie z. B. progressive Muskelentspannung oder Biofeedback.

Eine typische Floating-Einheit dauert etwa 45 bis 60 Minuten, kann aber von Ihnen jederzeit unterbrochen werden. Das Wasser ist dabei - ähnlich wie das Tote Meer - mit dem Salz Magnesiumsulfat gesättigt. Daher können Sie in den Tanks nicht untergehen. Zusätzlich verstärken können Sie die Tiefenentspannung, indem Sie in den Tanks ruhige Musik hören. In manchen Zentren werden dazu auch spezielle Beleuchtungseffekte eingesetzt.

Mittlerweile gibt es in vielen größeren Städten spezielle „Floating-Zentren". Oft finden Sie die Tanks auch in Reha-Kliniken, Wellness-Studios oder -Hotels sowie in Fitness- und Sonnenstudios. Die Kosten für eine Einheit liegen bei 40 bis 60 €; die meisten Zentren bieten auch verbilligte Fünfer- oder Zehnerkarten an. Probieren Sie es einfach mal aus. Sie werden sehen, dass Floating wesentlich mehr ist als ein neuer Wellness-Trend und Ihrer Gesundheit in vieler Hinsicht zu Gute kommt. Und falls Sie ein Geschenk für einen lieben Menschen suchen: Mit Karten für ein Floating-Zentrum liegen Sie bestimmt nicht verkehrt. Zitat Ende

Schmerzen einfach wegdenken

. . . geht das tatsächlich? 

Ich stelle Ihnen hier einmal einen Artikel ein, den Dr. Dietmar Kowertz - der Chefredakteur von "Benefit" und "Verbraucherschutz Vertraulich" - in einem meiner Gesundheitsbriefe schrieb. Demnach haben wir mit unserem Denken tatsächlich einen großen Einfluss darauf, in welchem Ausmaß Schmerzen unseren Alltag bestimmen. 

Zitat:

So leben Sie glücklich - selbst wenn Sie krank sind von Dr. Dietmar Kowertz 

Einer von drei Deutschen leidet unter einer chronischen Erkrankung oder chronischen Schmerzen. Obwohl die Betroffenen oft in ärztlicher Behandlung sind und Medikamente einnehmen, bestimmen Rückenschmerzen, rheumatische Beschwerden, dauernde Müdigkeit, Ohrgeräusche oder Kopfschmerzen ihren Alltag und lassen den Schmerz zum Normalzustand werden. Doch weshalb werden manche von ihren Leiden regelrecht niedergeschmettert, während andere mit vergleichbaren Beschwerden weiterhin ein erfülltes und befriedigendes Leben führen? Gewiss, es ist nie einfach, mit einem chronischen Leiden klarzukommen, doch das Ausmaß, wie sehr es Ihr Leben beeinflusst, liegt weitgehend in Ihrer Hand! Prof. Arthur J. Barsky, Buchautor und Psychiater in Boston, zeigt Wege auf, wie Sie trotz Schmerzen Ihr Leben glücklich und unbeschwert genießen können.

Ändern Sie Ihre Sichtweise

In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen: Je mehr man sich auf seine Schmerzen konzentriert, desto schlimmer werden sie empfunden. Wenn Sie ein chronisches Gesundheitsproblem haben, tragen Sie stets ein kleines Notizbuch mit sich und notieren jedes Mal, wenn Sie an Ihre Krankheitssymptome denken, die Uhrzeit, ferner, woran genau Sie gedacht haben und was Sie währenddessen getan haben. Nach sieben Tagen werten Sie Ihre Notizen aus: Was haben Sie typischerweise getan, während Sie an Ihre Erkrankung gedacht haben? Bei welcher Betätigung kamen die Gedanken besonders häufig hoch, bei welcher Beschäftigung besonders selten oder nie?

Ziel der Übung ist es, in Zukunft mehr Zeit mit solchen Dingen zu verbringen, die Ihre Gedanken davon abhalten, sich mit Ihrer Erkrankung oder Ihren Schmerzen zu beschäftigen. Denken Sie z.B. seltener an Ihre Krankheit, wenn Sie mit Freunden zusammen sind, in Ihrem Garten arbeiten oder Musik hören, sollten Sie diesen Tätigkeiten mehr Zeit in Ihrem Leben einräumen. 

Lassen Sie sich nicht von negativen Gedanken beherrschen

Welchen Einfluss Schmerzen auf Ihren Alltag nehmen, ist oft stark davon abhängig, wie Sie über Ihre Krankheit denken. Das Leiden wird oft weniger von der Erkrankung selbst verursacht als vielmehr von den Sorgen, die Sie sich darüber machen, und den Ängsten, die daraus entstehen. Beispiel: Wenn jemand unter chronischen Kopfschmerzen leidet und nun plötzlich auch noch ein unangenehmes Ohrgeräusch wahrnimmt, ist er schnell geneigt zu glauben, dass er an einem Gehirntumor leidet. Solche Gedanken werden schnell übermächtig, sie beschleunigen den Herzschlag, verflachen einerseits die Atmung, erhöhen andererseits die Atemfrequenz und die Muskelspannung - massive körperliche Reaktionen also, die den Schmerz verstärken und das Unwohlsein intensivieren. 

Mein Tipp: Motivieren Sie sich in einer solchen Situation beispielsweise mit dem Gedanken: „Ich fühle mich heute zwar nicht besonders gut, aber so was habe ich schon öfter erlebt. Ich kann immer noch meine Aufgaben verrichten, trotz Kopfschmerzen und morgen werde ich mich bestimmt sehr viel besser fühlen!" 

Gewöhnen Sie sich schlechte Angewohnheiten ganz schnell wieder ab

An einer Geschwulst oder einer Wunde ständig herumzufingern, macht diese eher schlimmer als besser. Ähnlich ergeht es Ihnen, wenn Sie mehrmals am Tag Ihren Puls kontrollieren oder sich alle fünf Minuten auf Ihre Ohrgeräusche konzentrieren. 

Mein Tipp: Fragen Sie Ihren Arzt, wie oft Sie sich am Tag selbst untersuchen sollen, und halten Sie sich daran. Ebenso wenig zielführend ist es, sich von morgens bis abends mit seiner Krankheit zu beschäftigen, indem Sie z.B. Fachbuch um Fachbuch verschlingen oder Stunden im Internet recherchieren. Das bindet nicht nur Zeit, die Sie besser mit ablenkenden Tätigkeiten verbringen sollten, sondern steigert meist die innere Unruhe und die Angst. Reservieren Sie sich pro Tag maximal eine Stunde, in der Sie sich mit der Lektüre von Büchern und Fachartikeln über Ihr Leiden beschäftigen. Stellen Sie sich einen Wecker und hören Sie konsequent mit dem Studium auf, wenn er klingelt. Mit der Zeit verkürzen Sie die Recherchedauer auf eine halbe, dann auf eine viertel Stunde und lassen es schließlich ganz. Ein oft begangener Fehler ist es auch, aufgrund der Krankheit lieb gewonnene Sportarten, Hobbys oder soziale Kontakte aufzugeben. 

Mein Fazit: Gesundheitliche Probleme machen es im Extremfall schwierig, dem Leben positive Seiten abzugewinnen, doch diese Hindernisse können - wie wir gesehen haben - mit Erfolg überwunden werden! Zitat Ende