16/2019 Nach dem Sommer – ist vor dem Sommer

Nach dem Sommer – ist vor dem Sommer

Liebe Leserin – lieber Leser,

es ist tatsächlich so, dass mir jedes Jahr zum Ende des Sommers wieder in unzähligen Mails mitgeteilt wird, welche Unsummen da teilweise für hautstraffende Cremes und Kapseln bezahlt wurden. Alles Mittel, die angeblich bei wer weiß wie vielen Betroffenen innerhalb weniger Tage traumhafte Ergebnisse zeigten. Vor- und Nachher Werbebilder, die dieses angeblich belegten, konnten selber nicht erreicht werden. Leider wird da viel zu oft der gesunde Menschenverstand aus- bzw. zu spät eingeschaltet und bis dahin haben mehrere hundert Euro den Besitzer gewechselt.

Ich gehe dieses Thema darum jetzt einmal an und möchte diejenigen motivieren, die mit den Mineralstoffen etwas erreichen wollen. Denn mit einer konsequenten und kontinuierlichen Anwendung kann viel erreicht werden. Aber nicht innerhalb von 14 Tagen.

Mit bestimmten Mineralstoffen können wir das Hautgeschehen wirklich effektiv und vor allem nachhaltig beeinflussen. Aber schlaffes Bindegewebe lässt sich nicht über Nacht sichtbar bessern. Da muss einfach mehr geschehen, als 14 Tage eine Creme aufzutragen oder ein paar Kapseln zu schlucken.

In Sachen Mineralstoffe spielen die Schüßlersalze Nr. 1 / Nr. 11 und Nr. 12 eine wichtige Rolle.

Das Schüßlersalz Nr. 11 (Silicea) sorgt für Festigkeit und Dehnbarkeit zugleich, da es die Bildung der Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin anregt. Fehlt es an Kieselsäure, lässt die Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes nach. Forscher haben Anfang der 1990er Jahre festgestellt, dass sich der Siliziumgehalt im Körper mit zunehmendem Alter verringert.
Fest steht auch dass unser Körper Silizium nicht selbst bilden kann. Das Spurenelement steckt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln, besonders viel findet sich in Hafer, Hirse und Gerste. Und wer Bananen mag, kann sich freuen, denn diese enthalten von allen Obstsorten am meisten Silizium.

In Kombination mit den Calciumsalzen Nr. 1 und Nr. 12 bekommt das Bindegewebe wieder Struktur. Die Nr. 1 in dieser Kombination sorgt dafür, dass das Bindegewebe elastisch bleibt und mit Hilfe der Nr. 12 ist das Bindegewebe durchlässig, d.h. es kann zu keinen Verhärtungen kommen.

Neben der regelmäßigen Einnahme von 10 bis 12 Tabletten je Salz kann auch über die Ernährung viel erreicht werden. Zudem müssen immer auch die „Mineralstoffräuber“ also die sogenannten „mangelbegünstigenden Faktoren“ berücksichtigt werden. Hierzu finden Sie im Schüßlerforum oder in älteren Ausgaben meines Newsletters viele wertvolle Hinweise.

Auch sollte einer äußerlichen Anwendung große Beachtung geschenkt werden. Hier gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.

Viele Betroffene haben mit der zweimal täglichen Anwendung der Lotion Nr. 11 schon sichtbare Erfolge erzielt. Andere Anwender haben die Salben Nr. 1 und Nr. 11 in die betroffenen Hautbereiche einmassiert. Immer aber hat eine zusätzlich vorher durchgeführte sanfte Zupfmassage für ein besseres Ergebnis gesorgt. Dieses ist auch dadurch begründet, dass die Wirkstoffe dann einfach deutlich besser von der Haut aufgenommen werden können.

Ich mache hier keine Versprechungen aber ich garantiere Ihnen, dass sich eine Haut, die konsequent und über einen längeren Zeitraum so versorgt wird, spürbar und auch sichtbar bessert.

Wer sich nun angesprochen fühlt, der findet – wie oben schon erwähnt – neben diesen Empfehlungen auch wertvolle Hinweise direkt im Forum. Ob im Compendium unter den jeweiligen Begriffen, im Nachschlagewerk unter den „Mineralstoffkuren“ oder im Forum selber in den entsprechenden Beiträgen, wo oft auch noch andere Tipps gegeben werden. Sie können sich auch als Gast im Forum diese Beiträge anzeigen lassen. Nutzen Sie zum schnelleren Auffinden die „Suchfunktion“ und für die Unterseiten immer die Lupe oben im Kopfteil. So gelangen Sie z.B. auch in ältere Beiträge der archivierten Ausgaben des Newsletters, in denen es um genau dieses Thema ging.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls


Mit Meditation lassen sich Depressionen verhindern

Forscher fanden heraus, dass sich auch Depressionen gut mit einer natürlichen Methode überwinden lassen – und das völlig ohne Nebenwirkungen.

Ich las einige Artikel, wonach eine Art Meditation Betroffene vor einem Rückfall in eine Depression schützt und das so gut wie herkömmliche Medikamente.

Zu diesem Schluss kommt auch eine groß angelegte Vergleichsstudie mit 424 Teilnehmern, die im britischen Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht wurde. Während des zweijährigen Versuchs bekam die eine Hälfte der Probanden, die in der Vergangenheit unter Depressionen gelitten hatten, Antidepressiva. Die andere Hälfte wurde mit der sogenannten Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie behandelt, die nach ihrer englischen Bezeichnung "Mindfulness-Based Cognitive Therapy" mit MBCT abgekürzt wird.

Bei der Methode werden Patienten darin geschult, negative Gedanken und Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen, anstatt in neue Depressionen abzugleiten. Bei dem Versuch nahmen die Teilnehmer in Großbritannien an acht Gruppensitzungen teil und mussten zudem jeden Tag Übungen zu Hause machen. Außerdem wurden in den folgenden Monaten vier weitere Sitzungen angeboten. Über zwei Jahre wurden alle Versuchsteilnehmer regelmäßig befragt, um ihren Gemütszustand zu erfahren.

Beide Methoden zeigen nahezu gleiche Ergebnisse
Der Studie zufolge gab es bei den Patienten, die sich der meditativen Therapie unterzogen hatten, eine Rückfallrate von 44 Prozent. Bei den mit Antidepressiva behandelten Versuchsteilnehmern lag die Rückfallrate bei 47 Prozent.
Die Therapie sei eine "neue Alternative für Millionen von Menschen", erklärte Studienleiter Willem Kuyken von der Universität Oxford. Seinen Angaben zufolge werden ohne jede Behandlung vier von fünf Depressions-Patienten rückfällig.
Der Psychologe Roger Mulder von der Otago-Universität im neuseeländischen Christchurch erklärte in einem unabhängigen Kommentar zu der Studie, die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie sei eine "wirksame Alternative" für Patienten, die Antidepressiva nicht vertragen. Antidepressiva können Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit und Verstopfungen haben. "Wir haben eine viel versprechende neue Behandlungsmethode, die relativ günstig ist und bei einem großen Teil der Menschen mit Depressionsrisiko angewandt werden kann", schrieb Mulder. (Quelle unter anderem).


Sagt Ihnen der Medikationsplan etwas?

In einem Blogbeitrag aus dem Sommer machte ich auf den Medikationsplan aufmerksam und war erstaunt, dass sich wirklich viele Leser für diesen Hinweis bedankten. Einige Leser waren selber zwar direkt nicht betroffen aber sie sorgten sich um ältere Familienmitglieder, die in vielen Fällen sehr unkontrolliert immer wieder neue und immer wieder zusätzliche Medikamente einnahmen, ohne auf Neben- und Wechselwirkungen zu achten. Und auf Nachfragen von solch einem Medikationsplan gar nichts wussten.

Tatsächlich ist es so, dass Patienten seit Oktober 2016 Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan haben, wenn sie mindestens drei verordnete, systemisch wirkende Medikamente gleichzeitig einnehmen oder anwenden? Leider hat sich so ein Medikationsplan wohl noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Dazu kommt auch noch die Tatsache, dass viele Ärzte einfach die Augen vor dem Wissen verschließen, dass gerade ältere Menschen oft mit weniger Medikamente deutlich besser gestellt wären. Und Tatsache ist auch, dass in all den Studien zu Wechsel- und Nebenwirkungen, die ältere Generation überhaupt nicht berücksichtigt wurde.

Zu den Nebenwirkungen las ich, dass eine Studie zur Medikamenteneinnahme klar belegt:

Jeder zweite Deutsche hatte bereits mit Nebenwirkungen zu kämpfen
Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautausschlag – laut der bevölkerungsrepräsentativen Studie „Patienten-Radar 2018“ des MedTech-Unternehmens vitabook haben 51 Prozent der Bundesbürger schon einmal unter Nebenwirkungen nach einer Medikamenteneinnahme gelitten. Fast die Hälfte der 2.000 Befragten prangert eine unzureichende Aufklärung an.
Eine Studie im Auftrag des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte brachte ebenfalls alarmierende Zustände zutage: Demnach kommen jährlich 1,6 Millionen Bundesbürger wegen Medikamenten-Nebenwirkungen in die Notaufnahme. Schätzungen zufolge sterben 30.000 Menschen pro Jahr sogar an Nebenwirkungen.

Medikationsplan verhindert böse Überraschungen
Im „Patienten-Radar 2018“ geben vier von zehn Befragten an, parallel Medikamente eingenommen zu haben, die von unterschiedlichen Ärzten verschrieben wurden. „Mit großer Wahrscheinlichkeit waren diese Medikationen nicht aufeinander abgestimmt“, so vitabook-CEO Markus Bönig.

Abhilfe soll nach Willen des Gesetzgebers der bundeseinheitliche Medikationsplan schaffen. Hier sind Wirkstoff, Arzneimittel, Stärke, Form, Einnahmezeit und andere Informationen vermerkt. Anspruch darauf haben alle, die mehr als drei Medikamente täglich einnehmen.

Fakt ist aber, dass nur wenige tatsächlich einen Medikationsplan besitzen. „Viele wissen nichts von ihrem Recht, andere trauen sich nicht, darauf zu beharren“, erklärt Bönig. „Und von denjenigen, die über einen Medikationsplan verfügen, hat ihn kaum jemand auch dabei, wenn es nötig ist.“ (Quelle und weiter Informationen)

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Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden.
Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls