13/2020 Dieses Schüßlersalz mindert die Faltenbildung

Dieses Schüßlersalz mindert die Faltenbildung

Liebe Leserin – lieber Leser,

in der Schüßler-Therapie zeigen uns bestimmte Falten einen Mangel an Kieselerde, also dem Schüßlersalz Nr. 11 an. Silicea ist das Hauptfunktionsmittel der Bindegewebszellen und Bestandteil der Haut, der Haare, der Nägel und der Knochen. Fehlt dieser wichtige Mineralstoff, wird die Haut faltig und Haare sowie Nägel werden spröde und brüchig.

In der Antlitzanalyse ist der Mangel deutlich an einem Glasurglanz erkennbar, aber auch an den sogenannten Lachfalten und Krähenfüßen und / oder an senkrecht stehende Falten vor den Ohren. Oft erscheint die betroffene Person einfach als frühzeitig gealtert.

Zu den Faktoren, die einen Mangel begünstigen, zählen alle Säurebildner wie z.B. Alkohol, Fleisch und Zucker aber auch jedes aufwühlende Ereignis.

Nahrungsmittel wie z.B. Bananen, Erdbeeren, Feigen, Hafer, Hirse, Gerste, Gurken, Kohl, Kopfsalat, Lauch, Spargel und Spinat versorgen den Körper mit diesem Mineralstoff und damit dieser optimal verwertet werden kann, kommt das Schüßlersalz Nr. 11 zum Einsatz. Ist anhand der Antlitzzeichen ein großer Mangel erkennbar, macht auch die Einnahme entsprechender Nahrungsergänzungen Sinn.

Was die Haut betrifft, ist das Salz Nr. 11 also das Mittel der Wahl und gilt schlechthin als Kosmetikum in der Mineralstofftherapie.

Rein zur Vorsorge können täglich 5 Tabletten genommen werden. Sind bereits körperliche Störungen bzw. gravierende Mängel erkennbar, kann die Dosierung auf 7 bis 10 Tabletten täglich erhöht werden. Um wesentliche Effekte zu erreichen, ist eine Einnahme über Monate notwendig. Es gibt da kein Zuviel, allerdings kann die Einnahme von Silicea über einen längeren Zeitraum zur Lösung angestauter Harnsäure führen. Wird diese nicht ausreichend vom Körper ausgeschieden, kann es zu Reaktionen kommen, die mit dem Salz Nr. 9 abgepuffert werden. In diesem Newsletter lesen Sie mehr darüber.

Neben der Einnahme ist hier auch die äußerliche Anwendung empfehlenswert. Mit der Schüßlersalbe oder Lotion Nr. 11 haben wir eine optimale Möglichkeit, die Faltenbildung einer trockenen und erschlafften Haut zu mildern. Die äußere Anwendung ist grundsätzlich empfehlenswert, damit die Wirkung des feinstofflichen Silicea direkt an Ort und Stelle möglich wird. Die biochemische Creme oder Lotion wird morgens und nach Bedarf auch abends auf die entsprechenden Hautregionen aufgetragen.

Aber die Mineralstoffe können in Sachen „Hautpflege“ deutlich mehr. So gut wie jedes Schüßlersalz ist für einen Einsatz denkbar. In der Leseecke des Schüßler Forums finden Sie in sehr vielen Ausgaben der dort archivierten Beiträge, weitere wertvolle Tipps und Pflegehinweise zu diesem Thema. So habe ich in 2010 die Serie „Mineralstoffe für die Schönheit“ eingestellt oder auch in 2013 die Serie „Beauty Tipps“. Mit Hilfe der Suchfunktion (Lupe oben im Kopfteil) werden Ihnen diese Beiträge in sekundenschnelle angezeigt.


Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls


Auch diese Dinge tun unseren Augen gut

Einige Abonnenten wollten gerne Näheres zu der – im letzten Newsletter erwähnten – Ernährung, in Bezug auf die Augengesundheit wissen. Dass an dem Satz „Iss Möhren und du siehst immer gut“ nicht alles stimmt, wissen wir ja heute. Ein wenig Wahrheit ist allerdings dran, denn Möhren sind wegen des Beta-Carotins, auch Provitamin-A genannt, einfach gut für die Augengesundheit. Aber neben den Möhren sollten wir dann unter anderem auch Aprikosen, Chicorée, Fenchel, Grünkohl, Kürbiss, Mangold, Rukola, Spinat und Süßkartoffeln – alles exzellente Beta-Carotin Lieferanten – verzehren. Milchprodukte, Fisch und Fleisch enthalten sogar gleich das fertige Vitamin A.


Mit dem täglichen Verzehr können wir dann zwar keine Fehlsichtigkeit oder eine vorhandene Augenkrankheiten bessern, aber sehr viel dafür tun, dass uns unsere Augengesundheit erhalten bleibt.

Nicht von der Hand zu weisen ist, dass wir unseren Augen heute eine ganze Menge mehr abverlangen, als noch vor einigen Jahrzehnten. Stundenlange Bildschirmarbeit bestimmt heute bei vielen Menschen den Berufsalltag und die modernen Kommunikationsmittel – mit immer kleineren Bildschirmen – sorgen dafür, dass die Augen auch in der Freizeit nicht zur Ruhe kommen. Zudem spielen auch die freien Radikalen hier eine große Rolle. Sie greifen unter anderem die Blutgefäße und die Netzhaut der Augen an und ziehen so die Sehkraft in Mitleidenschaft.

Einige Abonnenten erkundigten sich auch nach Heilpflanzen bei bestimmten Beschwerden. Hier haben sich tatsächlich diverse Pflanzen bewährt.


Zwei Möglichkeiten:

  1. Augentrost
    Schon im Mittelalter war man überzeugt davon, dass der Augentrost (Euphrasia) die innere Sehkraft stärkt. Heute wissen wir, dass Augentrost – der seinem Namen wirklich alle Ehre macht – bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen der Augen hilft. Nutzen kann man diese Heilpflanze z.B. in Form von Augenspülungen und Kompressen bei gereizten Augen durch Überanstrengung bis zu Bindehautentzündungen und auch Gerstenkörnern. Innerlich wird Augentrost auch homöopathisch in Form von Euphrasia D6 gegen Augenprobleme wie z.B. Augenbrennen, gerötete, gereizte und tränende Augen, empfohlen. Zudem gibt es Euphrasia auch als Augentropfen, die bei den genannten Beschwerden eingesetzt werden können.

  2. Fenchel
    Er eignet sich als Tee zubereitet, für Augenspülungen bei gereizten aber auch geröteten Augen. Hierfür einfach einen Tee ansetzen und abkühlen lassen. Den lauwarmen bis kalten Tee in ein kleines Glas geben, dieses über das offene Auge setzen und kurz durchspülen. Wenn diese Vorgehensweise schwierig zu händeln ist, können auch Umschläge und Kompressen helfen.

Die früher oft empfohlenen Kamillespülungen sind für Augenbehandlungen nicht geeignet. Die ätherischen Öle der Kamille können die Bindehaut reizen. Einzig bei einer Lidrandentzündung oder einem Gerstenkorn kann man Kompressen mit Kamillentee auf die geschlossenen Augen auflegen, um die entzündungshemmende Wirkung zu nutzen.


Auch beim Salz gilt: Die Menge macht das Gift

Derzeit nimmt ein Mensch durchschnittlich zehn Gramm Salz pro Tag zu sich – etwa doppelt so viel wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. Nicht nur die WHO ist sich sicher, dass mit einem reduzierten Salzkonsum das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle gesenkt und Millionen Menschenleben gerettet werden könnten.

Aber Tatsache ist auch, dass Salz für alle möglichen Körperfunktionen wichtig ist. Das im Salz (Natriumcarbonat) enthaltene Natrium ist wichtig, um das Blutvolumen im Körper aufrechtzuerhalten, Säure und Basen ins Gleichgewicht zu bringen, Nervenimpulse zu übertragen oder die Zellfunktion zu normalisieren. Ohne Natrium wären wir also gar nicht überlebensfähig. Ein menschlicher Körper von etwa 70 Kilogramm enthält ca. 100 Gramm Natrium, welches sich z.B. auch an salzigen Tränen oder dem Schweiß schmecken lässt.

Die Konzentration im Blutserum hängt sehr eng mit dem Wasserhaushalt zusammen. Darum ist ein Natriummangel oder -überschuss im Körper nicht immer an einer zu geringen oder zu großen Aufnahme gekoppelt. Hat der Körper zu viel Wasser aufgenommen oder zu wenig ausgeschieden, wird die vorhandene Menge Natrium im Körper verdünnt – die Werte fallen. Verminderte Natriumwerte können zum Beispiel durch Wasseransammlungen im Gewebe, einer Schilddrüsenstörung, Medikamenteneinnahme, Natriumverluste über die Nieren oder einem Nierenversagen bedingt sein.

Selbst Gesundheitsexperten sagen, dass es schwierig ist, die Wirkung von Salz gesondert zu untersuchen - immer spielten auch die Lebensumstände und die gesamte Ernährung des Menschen eine große Rolle.

"Salz getrennt von diesen Dingen zu beobachten, ist schlicht nicht möglich", sagt z.B. auch Prof. Dr. Karl–Ludwig Resch, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Bad Elster. Seinen Patienten erkläre er, dass sowohl negative als auch positive Wirkungen von Salz nachgewiesen seien.

Wer sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen möchte, findet in diesem Beitrag wertvolle Hinweise. Und in der Saarbrücker Zeitung wurden Anfang des Jahres in einem Beitrag aussagekräftige Studien zitiert, in denen es um das Thema Salzkonsum und Bluthochdruck geht.

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Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden.
Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls