06/2020 Antlitzzeichen und Modalitäten

Antlitzzeichen und Modalitäten

Liebe Leserin – lieber Leser,

ähnlich wie in der Homöopathie, können auch bei der Empfehlung bestimmter Schüßler Salze die sogenannten Modalitäten berücksichtigt werden. Sie beschreiben, durch welche äußeren aber auch inneren Einflüsse sich die Beschwerden verbessern oder verschlechtern. Bestimmte Modalitäten sprechen auch in der Mineralstofftherapie für bestimmte Mittel. Sie haben dann aber immer nur hinweisenden Charakter, bestimmender sind die Antlitzzeichen und die Beschwerden an sich.

Die letzten Wochen kamen viele Ratsuchende mit Fragen zu bestimmten Auffälligkeiten und wollten wissen, wie diese zu deuten seien. Langjährige Abonnenten wissen zwar, dass sie direkt im Forum auch hierzu entsprechende Antworten finden, aber gerade auch für die neuen Leser möchte ich anhand der 12 Basissalze noch einmal die wesentlichen Modalitäten aufzeigen:

Salz Nr. 1 - das Calcium fluoratum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Belastung, Kälte, feuchtes Wetter, Witterungswechsel und durch Ruhe.
• Sie bessern sich durch Wärme und durch leichte Bewegung.

Salz Nr. 2 - das Calcium phosphoricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Kälte, nachts, bei Ruhe und auch bei Wetterwechsel.
• Sie bessern sich durch Bewegung, durch Wärme und Trockenheit.

Salz Nr. 3 - das Ferrum phosphoricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Bewegung, Wärme und am frühen Morgen. Speziell Zahnschmerzen verschlimmern sich durch warme Speisen.
• Sie bessern sich durch Kälte, kalte Umschläge und durch Ruhigstellen.

Salz Nr. 4 - das Kalium chloratum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Bewegung und bei nass- kaltem Wetter.
• Sie bessern sich durch Wärme.

Salz Nr. 5 - das Kalium phosphoricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Aufregung, durch Sorgen, Kälte, körperlicher Anstrengung und in der Nacht.
• Sie bessern sich durch Bewegung, Wärme und Ruhe.

Salz Nr. 6 - das Kalium sulfuricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Aufenthalt in geschlossenen oder auch in warmen Räumen und am Abend.
• Sie bessern sich durch den Aufenthalt an frischer, kühler Luft und bei trockenem Wetter.

Salz Nr. 7 - das Magnesium phosporicum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich in der Nacht, durch Kälte und bei Berührung.
• Sie bessern sich durch Druck, Wärme und durch reiben der betroffenen Partien.

Salz Nr. 8 - das Natrium chloratum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Liegen, am Morgen, durch feucht-kaltes Wetter und an der See.
• Sie bessern sich durch Schwitzen, bei trockenem- klaren und bei warmen Wetter.

Salz Nr. 9 - das Natrium phosphoricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch körperliche Anstrengung, durch Bewegung und bei feucht-kaltem Wetter.
• Sie bessern sich durch Wärme und am Tag.

Salz Nr. 10 - das Natrium sulfuricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich am Morgen und durch feuchtes nasses Wetter.
• Sie bessern sich durch warmes und/oder trockenes Wetter.

Salz Nr. 11 - das Silicea -
• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Kälte und Bewegung sowie am Abend und in der Nacht.
• Sie bessern sich durch Wärme, trockene Witterung und in Ruhephasen.

Salz Nr. 12 - das Calcium sulfuricum -
• Die Beschwerden verschlechtern sich bei Witterungswechsel.
• Sie bessern sich bei Kühle aber auch bei trockener Wärme.

Noch detaillierter ist ein ehemaliger Moderator des Forums in 2006 auf die Modalitäten eingegangen. Hier finden Sie die Auflistung eingestellt.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls


Kein Gemüse, sondern eine Beerenfrucht

Und wenn die Corona-Krise nicht alles durcheinander wirbelt, dann werden gerade Ende April bis Mitte Mai in Deutschland in zahlreiche Bundesländer Speisekürbisse, Ölkürbisse und Zierkürbisse angebaut. Achtet man später beim Kauf also auf Deutschland als Herkunftsland, kauft man eine regionale Frucht aus Freilandanbau. Fast alle Teile der Frucht lassen sich nutzbringend verarbeiten und beinhalten gesunde Nährstoffe. Und wer jetzt bei dem Wort „Frucht“ stutzt, es ist tatsächlich so. Kürbisse sind kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte, wie übrigens auch die Tomaten. Kürbisse werden manchmal auch „Panzerbeeren“ genannt und die harthäutigen Früchte sind sehr lang – oft bis zu einem halben Jahr haltbar.

Folgende gute Eigenschaften werden dem Kürbis – dem Fruchtfleisch und den Kernen – zugeschrieben:

  • Wirkt unterstützend gegen Bluthochdruck, Herz- und Nierenleiden und entwässert sanft.
  • Lindert Verstopfungen und damit Hämorrhoiden-Beschwerden, stärkt die Nieren und schützt die Prostata.
  • Senkt das Risiko für Blasen-, Haut und Prostatakrebs.
  • Beugt grauem Star und Herzinfarkt durch Zellschutzstoffe vor.
  • Enthält wertvolle Ballaststoffe und Enzyme, die die Bauchspeicheldrüse entlasten.
  • Stärkt das Immunsystem durch die im Fruchtfleisch enthaltenen Karotine.
  • Enthält Vitamin A, welches die Sehkraft schützt und wichtig für den Stoffwechsel von Haut und Schleimhäuten ist.
  • Kürbisse bestehen zu 95 % aus Wasser. Sie sind dadurch sehr kalorienarm aber reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Mineralien und Vitaminen und lassen sich sehr gut für Diäten einsetzen. Das Kürbisfleisch ist allerdings nicht zum Rohverzehr geeignet.
  • Die Kürbissamen selber oder auch das Kürbiskernöl sind deutlich gehaltvoller. In 100 Gramm stecken mehr als 500 Kalorien. Doch schließlich muss man von den knusprigen Kernen auch nur kleine Mengen verzehren, denn sie enthalten die Nährstoffe in besonders konzentrierter Form. Die zu etwa 55 Prozent aus Öl bestehenden Samen beinhalten die wichtigen Vitamine A, B1, B2, B6, C, D und E, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie das Krebs hemmende Spurenelement Selen und besonders reichlich ist Linolsäure enthalten. Diese wertvolle Linolsäure kräftigt die Blasenmuskulatur. Studien haben ergeben, dass Kürbiskerne gutartige Prostatavergrößerungen bremsen, beziehungsweise ihnen vorbeugen können.

Viele gute Gründe also, dieser Frucht einmal ganz viel Aufmerksamkeit zu schenken. Schnelle und ganz einfache Rezepte finden Sie unter anderem auch auf dieser Seite.


Vitamin D-Mangel ist noch immer weit verbreitet

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung ist über die Hälfte der Deutschen nicht ausreichend mit dem sogenannten „Sonnenvitamin“ versorgt.
Auch das Robert Koch Institut bestätigt diese Einschätzung. Das ist fatal, denn Vitamin D unterstützt viele Funktionen im Körper vom Immunsystem über die Zellteilung bis zum Erhalt von Knochen und Muskeln.

Um Vitamin D selber bilden zu können, braucht der Körper Sonne – daher auch der Name Sonnenvitamin. Doch sobald die Sonne ausreichend intensiv scheint, um den Vitamin D-Spiegel im Körper anzuheben, verwenden wir Sonnencreme, um wiederum die Haut vor den Strahlen zu schützen. So verhindern wir die Vitamin D-Bildung im Körper – und dadurch kann der (Sonnen)Schein trügen: Selbst jetzt, wo die Sonne uns wieder vermehrt verwöhnt, ist der Vitamin-D-Spiegel bei vielen von uns noch längst nicht im Optimum.

Wer seinen Körper mit dem Sonnenvitamin unterstützen möchte, kann Vitamin D über eine Nahrungsergänzung einnehmen.
Das Familienunternehmen hypo-A ist auf besonders reine Nahrungsergänzungen spezialisiert und stellt jetzt ein neues Produkt vor: Vit. D 800 plus (https://shop.hypo-a.de/hypo-a-vitamin-d-800-plus.html) enthält pro Kapsel 800 internationale Einheiten (20 µg) Vitamin D3 als Cholecalciferol, der wichtigsten physiologischen Form von Vitamin D, die eine optimale Verwertbarkeit unterstützt. Das „plus“ besteht aus Vitamin E, das den Körper gegen freie Radikale unterstützt, Bio-Leinöl mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren und Bio-Lavendelöl zum Genießen. Denn der Lavendel, übrigens die Arzneipflanze des Jahres 2020, wird dafür geschätzt, Geist und Seele zu verwöhnen.
Mit Vit. D 800 plus haben Sie also nicht nur Sonne im Körper, sondern auch im Herzen!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden.
Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls