14/2014 Trockene Augen

Mineralstoffe gegen trockene Augen

Liebe Leserin - lieber Leser,

wie sehr stundenlange Bildschirmarbeit die Augen belastet, spüre ich gerade jetzt - wo ich seit Wochen schon eine sehr intensive Zeit am PC verbringe - selber.

Zum Glück kann ich mit den Schüßler Salzen Nr. 8 und Nr. 11 gegensteuern.

Diese beiden Salze sind immer dann angezeigt, wenn sich durch anstrengende Bildschirm- oder Lesearbeiten oder auch durch warme Heizungsluft oder laufende Klimageräte ein „Trockenheitsgefühl“ in den Augen einstellt.

Ich selber hatte zuerst nur dieses ständige Blinzeln bemerkt, hatte an „irgendetwas ist im Auge“ gedacht. Dass da die PC Arbeit eine Rolle spielt, erkannte ich nicht sofort. Als ich dann aber einen Zusammenhang sah und mir die entsprechenden Schüßler Salze bereitstellte, merkte ich sofort eine Besserung. Ich lutsche nun mehrmals die Stunde je eine Tablette der Salze Nr. 8 und Nr. 11. In den Pausenzeiten lege ich zusätzlich Kompressen auf. Die Augen danken es mir und speziell nach der äußerlichen Anwendung merkt man förmlich, wie gut sich die Augen erholt haben. Dieses soll natürlich keine Dauerlösung sein, bis sich das Arbeitspensum aber wieder normalisiert, kann ich so – beschwerdefrei – weiter arbeiten.

Unter trockenen Augen leiden vor allem auch ältere Menschen. Mit zunehmendem Alter wird in den Augen immer weniger an Tränenflüssigkeit gebildet und Betroffenen beschreiben das Gefühl mit „als ob Sand in den Augen wäre“. In solchen Fällen hilft oft alleine schon das Salz Nr. 8. Es reguliert in unserem Körper den Flüssigkeitshaushalt und versorgt die Schleimhäute. Hier empfiehlt sich eine täglich Einnahme von 10 bis 15 Tabletten und die zusätzliche äußerliche Anwendung in Form von Kompressen.

Solche – mit Hilfe von wenigen Schüßler Salzen und etwas Wasser hergestellten Kompressen –

sind auch wunderbare Helfer, wenn es um geschwollene Augen geht. In diesem Fall hat sich das Salz Nr. 10 bewährt, welches dann tatsächlich – nur äußerlich angewandt – oft schon sehr schnell Besserung bringt.

Bei allen äußerlichen Anwendungen im Augenbereich ist „Kühle“ ein angenehmer Nebeneffekt. Da sich die Schüßler Tabletten aber in kaltem Wasser sehr schlecht auflösen, habe ich mir für meine Behandlung der Augen folgendes angewöhnt: Ich gebe je 10 Tabletten der benötigten Salze in einen großen Becher und kippe einen guten Schuss kochendes Wasser darüber. So lösen sich die Tabletten ruck-zuck auf und ich fülle den Becher dann randvoll mit kalten Wasser auf. Danach lasse ich diesen dann abgedeckt im Kühlschrank stehen und habe so bei Bedarf immer sehr schnell einmal zwei Wattepads darin eingetaucht und als Kompressen aufgelegt.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

Ständiges Sitzen kann lebensgefährlich sein

Wie sehr die momentane PC-Arbeit meine Auge belastet, darüber hatte ich ja gerade in dem ersten Beitrag berichtet. Aber Schreibtischarbeit – die damit eben verbunden ist – bekommt mir auch in vielerlei anderer Hinsicht nicht wirklich gut. Die Rücken- und Nackenmuskulatur scheint regelrecht zu verkümmern und die „Schreibtischübungen“, die ich mir auferlegt habe, kommen da nicht gegen an. Wahrscheinlich auch, weil ich immer erst daran denke, wenn ich wie ein „Fragezeichen“ aufstehe und den Kopf kaum noch drehen kann.

Zum Glück ist ein Ende absehbar und dann kommen wieder die Zeiten, wo auch zwischendurch mehr Bewegung angesagt ist.

Wie negativ sich permanentes Sitzen auf unseren gesamten Organismus auswirkt, darüber las ich jetzt in einem Magazin und fühlte mich in meinem „Befinden“ nicht nur bestätigt, sondern war erschreckt über die weiteren Informationen, die dort zu lesen waren.

Denn was ich so nicht wusste: Langes Sitzen zerstört nicht nur die Beweglichkeit des Rückens, es greift ganz massiv auch den Organismus an und wirkt sich sogar negativ auf die Organe aus.

Drastisch wurde dort sogar geschrieben: Wer immer wieder viel Zeit im Sitzen verbringt, sei es am Schreibtisch, vor dem Fernseher, über einem Buch oder im Auto, spielt mit seinem Leben.

Was das Sitzen so gefährlich macht – darüber wurde gleich aufgeklärt und es wurden mehrere Studien zitiert:

Eine über 14 Jahre laufende Untersuchung – mit mehr als 120.000 Menschen – sagt z.B. aus, dass gut sechs Stunden täglich schon reichen. Wer die absitzt, läuft Gefahr, seine Lebenserwartung deutlich zu verkürzen. Gegenüber Menschen, die weniger als drei Stunden am Tag sitzend verbringen, nimmt die Sterberate bei Männern um 20 Prozent zu. Bei Frauen sind es sogar 40 Prozent. Der Tod kommt bei „Vielsitzern“ also definitiv früher.

Dauersitzen erhöht auch das Risiko an Herz-Kreislauf-Probleme zu erkranken. Es kann sogar einem Herzinfarkt Vorschub leisten. Nicht nur, dass es Bluthochdruck begünstigt, im Sitzen verbrennen die Muskeln auch weniger Fett. Das Cholesterin – also das Blutfett – kann sich dann in den Herzkranzgefäßen ablagern. Blockiert es eine Arterie, kommt es zum Infarkt.

Wer viel sitzt, vergrößert zudem die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Laut einer Studie ist Bewegungsmangel die Ursache für zehn Prozent der Darmkrebsfälle. Brustkrebs geht ebenfalls zu zehn Prozent auf dieses Konto. Zwar sind die Gründe dafür noch unklar, man nimmt aber an, dass regelmäßige Bewegungseinheiten natürliche Antioxidantien ankurbeln, die zellschädigende freie Radikale abtöten.

Fest steht darüber hinaus, dass die Magen- und Darmtätigkeit durch langes Sitzen verlangsamt wird. Ein träger Darm und Verdauungsprobleme sind das Ergebnis.

Und auch das Thromboserisiko steigt. Während beim Gehen der Wadenmuskel auf die Venen in den Beinen drückt und so das Blut von dort zurück zum Herzen schickt, kann die Blutzirkulation bei mehrstündigem Sitzen ins Stocken geraten. Das Blut staut sich in den Beinen, die Fußgelenke schwellen an, die Venen werden übermäßig beansprucht. Bei entsprechender Veranlagung bilden sich Krampfadern und die Thrombosegefahr steigt.

Nicht alle Auswirkungen des Dauersitzens sind dermaßen schädlich. Einige andere Dinge sollten aber auch bedacht werden, weil sie folgenreich und mitunter sehr schmerzhaft sein können.

Lesen Sie mehr dazu in Teil 3 dieses Newsletters.

Weitreichende Folgen für „Vielsitzer“

Grundsätzlich schützt uns körperliche Aktivität vor Knochenschwund, denn beim Gehen und Laufen werden wichtige Knochensubstanzen zum Aufbau angeregt. Beim Sitzen bleibt diese Stimulation aus. Osteoporose kann unter anderem die Folge sein.

Durch das viele Sitzen erschlafft zudem die Gesäßmuskulatur. Dieses beeinträchtigt die Körperstabilität ganz entscheidend und kraftvolle Bewegungen sind kaum noch möglich.

Was sich bei den meisten „Vielsitzern“ schon sehr schnell bemerkbar macht, dass ist die Nacken- und Rückenmuskulatur. Grund dafür ist die Fehlbeanspruchung. Bei ständig nach vorn gebeugten Schultern und geneigtem Kopf muss der Nacken- Schulterbereich einiges tragen. Ein Zuviel wird dann mit verspannten Schultern quittiert.

Auch die Bauchmuskulatur leidet unter dem Dauersitzen. Dieses merkt man nicht sofort aber es kann weit reichende Folgen haben. In Verbindung mit der vernachlässigten Rückenmuskulatur können schwere Schäden an der Wirbelsäule entstehen, die sich bis hin zu irreparablen Haltungsschäden manifestieren können.

Gegensteuern ist also ganz wichtig. Aber wenn man den schädlichen Auswirkungen des Dauersitzens entgegentreten will, reicht gelegentlich mal etwas Sport nicht aus. Hier sollten mehrmals die Woche regelmäßige Bewegungseinheiten von mindestens 30 Minuten eingeplant werden.

Damit sich nachhaltig etwas bessert, sollte auch schon der Büroalltag ein ausgewogener Mix aus geradem Sitzen, Stehen und Gehen sein. Kleine Tricks können da schon helfen. So müssen nicht alle benötigten Gegenstände in griffweite stehen. Ab und an einmal aufstehen, einige Schritte zum Drucker oder Kopierer laufen und diese Schritte vielleicht mit ein wenig Rumpfdrehen und Beugen verbinden, sind schon ein guter Anfang. Und nicht jede Information muss per Telefon oder Mail weiter gegeben werden. Vielleicht kann man einiges auch mit einem Gang in das Nachbarbüro verbinden. Dass dabei der Fahrstuhl außer Acht gelassen wird, sollte sich das Büro einige Etagen über oder unter dem eigenen befinden, versteht sich von selbst.

Lässt sich dann vielleicht noch ein Stehpult oder Sitzball im Büro integrieren, ist schon eine ganze Menge mehr für die Gesundheit getan. Menschen, die sich alleine in solch kleinen Schritten umgestellt haben, berichten davon, dass sie sich nicht nur während der Arbeit viel frischer und vitaler fühlen, sondern auch den Feierabend viel agiler angehen. Von Seiten der Chefetage werden solche Aktionen mittlerweile nicht nur akzeptiert sondern installiert. Selbst ein höhenverstellbarer Schreibtisch und ein guter Bürostuhl sind als erster Schritt schon zu begrüßen.

Bewegung sorgt dann auch dafür, dass stets frisches Blut und damit Sauerstoff durch unser Gehirn gepumpt wird und stimmungsaufhellende und das Denken fördernde Botenstoffe freigesetzt werden. Bei langem Sitzen verlangsamt sich alles, auch die Hirnfunktion. Noch dazu können Stresshormone beim Sitzen nicht abgebaut werden.

Und was bei Ihnen wichtig ist, tut auch Ihren Kindern gut. Denken Sie daran, dass „Sitzen“ schon in der Schule beginnt und die Kleinen heute längst nicht mehr das Bewegungspotenzial haben, wie wir früher. Also achten Sie darauf, dass sich auch zu Hause bei Ihren Lieben kein „Sitzfleisch“ bildet.

Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden. Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst Ihre Berbel Puls