11/2012 Schnelle Hilfe bei Blasen

Schnelle Hilfe bei Blasen

Liebe Leserin - lieber Leser, 

erinnern Sie sich noch an Ihre letzten wunden Füße oder an Blasen und Druckstellen, die Ihnen das Laufen schwer machten?

Ich komme auf dieses Thema, weil hier eine Urlauberin in meiner Wohnanlage seit Tagen nur noch am Pool sitzt und jammert. Sie hatte mit ihrem Partner - in neuen Wanderstiefeln - unseren Hausberg bezwingen wollen und kam knappe zwei Kilometer weit. Dann ging gar nichts mehr. Nun sind die Fersen wund und an den kleinen Zehen hat sie sich Blasen gelaufen. Sicher, so etwas kann jedem von uns passieren. Ob man sich nun gerade im Urlaub mit nagelneuem Schuhwerk auf eine Wanderung, Besichtigungstour oder einen Stadtbummel aufmachen muss, sei einmal dahingestellt. Da wäre es sicherlich sinnvoller, das neue Schuhwerk zu Hause einzulaufen. 

Nun gut, wenn es dann passiert ist, muss schnelle Hilfe her. Die Urlauberin hier hatte sich umgehend mit Diversem aus der Apotheke versorgt. Aber was können wir in Sachen Schüßler Salze tun?

Hauptsalz für solche Blasenbehandlungen ist dann das Schüßler Salz Nr. 3 und am besten gleich die Schüßler Salbe Nr. 3 dazu. Vom Salz lutschen Sie ruhig im Minutentakt 1 bis 2 Tabletten und reduzieren dann ab dem zweiten Tag langsam auf 10 bis 15 Stück. Ideal ergänzt wird die Einnahme mit einem Salbenverband oder Pflaster der entsprechenden Salbe. Ist diese nicht zur Hand, können Sie aus wenigen Tabletten und ein paar Tropfen heißem Wasser einen Brei herstellen und diesen auftragen. Mit Folie abdecken und einfach einen Socken drüber ziehen. Dieses ist auch eine ideale Behandlung, die über Nacht einziehen kann.

Die Schüssler-Salze und Salben Nr. 3 und Nr. 8 haben sich bei wund gelaufenen Füßen bewährt. Die Salze im Wechsel alle paar Minuten lutschen, ab dem zweiten Tag auch hier wieder reduzieren auf je Salz 10 bis 15 Tabletten. Die entsprechenden Salben in der Handfläche mischen und sanft in die betroffenen Bereiche einmassieren. Über Nacht können Sie auch einen dickeren Salbenverband machen und diesen unter Baumwollsöckchen einziehen lassen. Alternativ bietet sich hier selbstverständlich auch wieder eine entsprechende Breianwendung an.  

Und zwei Mineralstoffe möchte ich Ihnen noch ans Herz legen, damit Sie gleich zu Beginn des Sommers mit streichelzarten Füßen und gepflegten Beinen glänzen können.

Die Schüßler Salze Nr. 1 - das Calcium fluoratum - und Nr. 11 - das Silicea - sind die beiden Salze, denen Sie dann diesen Erfolg zu verdanken haben.

Salz Nr.1 ist das Gefäß- und Elastizitätsmittel in der Mineralstofftherapie. Es stabilisiert die erschlafften und erweiterten Venen. Es hilft gegen Bänderschwäche und Krampfadern sowie bei rissiger Haut, Schrunden und Hornhaut.

Salz Nr.11 ist das Bindegewebsmittel. Es verbessert Haare, Haut und Nägel und stabilisiert das Gewebe. In Kombination mit dem Salz Nr. 1 wird so die Festigkeit der Gewebe gefördert.

Bei dieser Behandlung ist die Einnahme der Salze ebenso wichtig, wie die äußerliche Anwendung. Ob als Salbe, Lotion, Fuß- und/oder Beinbäder oder auch als Breianwendung, wichtig ist eine regelmäßige Anwendung und ein klein wenig Ausdauer.

Empfehlenswert ist es, von beiden Salzen täglich je 10 bis 15 Tabletten zu lutschen. Leiden Sie unter trockener Haut an den Füßen oder zu Druckstellen und Hornhautbildung, dann sollten Sie täglich die Salbe Nr. 1 anwenden. Eine Extraportion Pflege bekommen die Füße, wenn Sie die Salbe am Abend dick auftragen und leicht einmassieren. Den Überschuss einfach unter Baumwollsöckchen über Nacht einwirken lassen. Alternativ können Sie dafür auch einige Tabletten des Salzes Nr. 1 als Brei anrühren und diesen in Form einer Breipackung über Nacht einwirken lassen. Sie sollten dann aber die Füße in Folie wickeln, bevor Sie die Söckchen drüber ziehen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund. 

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

 

Risiken und Nebenwirkungen

Viele Menschen nehmen Schmerzmittel ein, um damit die unterschiedlichsten Schmerzen zu lindern. Kopf- oder Rückenschmerzen sind dabei wohl der häufigste Anlass. Aber es gibt eine Vielzahl anderer Beschwerden, wo der Griff zur Schmerztablette scheinbar die einzige Lösung ist. Werden diese entsprechend der Angabe auf dem Beipackzettel eingenommen, gelten Schmerzmittel im Allgemeinen als sicher. Probleme können allerdings dann auftreten, wenn die Mittel häufiger als empfohlen oder in einer höheren Dosis eingenommen werden. Oder dann, wenn sie mit anderen Medikamenten oder Drogen( wozu auch der Alkohol zählt) kombiniert werden. Wenn Sie regelmäßig Schmerzmittel brauchen, dann sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Das Risiko von Nebenwirkungen bei einer Kombination aus Alkohol und Schmerzmittel ist dann größer, wenn Sie eines von beidem regelmäßig zu sich nehmen.
  • Das Risiko ernster Nebenwirkungen durch den Genuss von Alkohol steigt, wenn Sie ein Schmerzmittel in einer hohen Dosis einnehmen.
  • Wenn Sie bereits unter Nebenwirkungen durch ein Schmerzmittel leiden, dann werden die Beschwerden in Verbindung mit Alkohol noch stärker.
  • Menschen, die älter als 65 Jahre sind, haben generell ein höheres Risiko für Nebenwirkungen durch Schmerzmittel. Zudem baut der menschliche Körper Alkohol mit zunehmendem Alter langsamer ab, was dessen Wirkung verlängert.
  • Wenn es für Sie schwierig ist, es bei einem Glas Alkohol bewenden zu lassen, dann sollten Sie Alkohol gänzlich meiden. Denn je mehr Sie trinken, desto größer werden die Risiken.

Jetzt lässt sich sicherlich darüber streiten, welche Menge Alkohol überhaupt „zu viel“ ist. Wenn Sie gar nicht darauf verzichten wollen, dann hängt die Menge an Alkohol, die Sie sicher trinken können, stark von einer Reihe verschiedener Faktoren ab. Dazu zählt, wie viel von welchem Medikament Sie wie oft einnehmen. Folgendes hat die Forschung dazu herausgefunden:

  • Paracetamol (Tylenol und andere Wirkstoffe): Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) berichtet, dass Erwachsene, die mehr als die empfohlene Dosis Paracetamol einnehmen – das sind mehr als 4000 mg Wirkstoff pro Tag oder 8 Tabletten mit 500 mg Paracetamol pro Tag – und zusätzlich 3 oder mehr alkoholische Getränke pro Tag zu sich nehmen, möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Leberschäden tragen.
  • Nichtsteroidale, entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen und andere): Die FDA berichtet, dass Menschen, die NSAR einnehmen und mehr als 3 alkoholische Getränke pro Tag trinken, wahrscheinlich ein höheres Risiko für Magen-Darmblutungen haben.
  • Verschreibungspflichtige Schmerzmittel: Da die verschreibungspflichtigen Medikamente (Antidepressiva, Muskelrelaxantien, Narkotika) im Allgemeinen potentere Wirkstoffe enthalten als die nicht verschreibungspflichtigen Schmerzmittel, wird generell empfohlen, bei deren Einnahme Alkohol zu meiden. Alkohol kann sowohl die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken, als auch eventuell zu mehr Komplikationen führen.

Auch das sind Nebenwirkungen

Durch dauerhafte Medikamenteneinnahme sind Nebenwirkungen kaum zu vermeiden. Aber wussten Sie auch, dass viele Arzneimittel bei Dauereinnahme - gleich auf dreifache Weise - Ihren Vitalstoffhaushalt stören können? Medikamente binden Vitalstoffe für die Aufspaltung und den Abbau der Wirkstoffe, sie hemmen die Aufnahme von Vitalstoffen im Darm und sie beschleunigen die Ausscheidung von Vitalstoffen über den Urin.

Jede Medikamentengruppe hat da eine ganz spezielle Wirkung auf den Vitalstoffhaushalt und das bedeutet, dass sich dadurch der  Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen deutlich erhöhen kann. Falls Sie auf das eine oder andere Medikament angewiesen sind, sollten Sie unbedingt auf eine vitalstoffreiche Frischkost mit mindestens 500 g Gemüse und Obst pro Tag achten. Damit haben Sie schon viel gewonnen. Schüßler Anwender wissen zudem, dass nur durch optimal gefüllte Mineralstoffspeicher der Körper  in der Lage ist, die ihm angebotenen Stoffe besser aus der Nahrung zu speichern und an den Orten einzusetzen, wo sie benötigt werden. Manchmal ist es dann nötig, zusätzlich Vitalstoffpräparate einzunehmen. Dieses sollten Sie immer auch mit Ihrem Arzt besprechen. Nur er kann  die Auswahl und Dosierung auf Ihre Erkrankungen und den verordneten Medikamente abstimmen und eine optimale Empfehlung ausprechen.

Aus meiner Sammlung an Gesundheitsbriefen habe ich einmal die „schlimmsten Vitalstoffräuber“ zusammengetragen:

  • Ganz weit oben stehen da die Abführmittel. Diese beschleunigen die Ausscheidung der Nahrung aus dem Darm, so dass die darin enthaltenen Vitalstoffe nicht richtig ausgenutzt werden. Bei Dauereinnahme von Abführmitteln kommt es zu einem massiven Mangel an praktisch allen Vitalstoffen. Besonders gefährlich ist die verringerte Aufnahme von Kalium, welches für die Muskelkontraktion unverzichtbar ist. Fehlt Kalium, wird zum einen der Darm noch träger, so dass viele Menschen die Abführmitteldosis erhöhen. Zum anderen schwächt der Kaliummangel den Herzmuskel. Schwächezustände, Luftnot, Wassereinlagerungen und Herzrhythmusstörungen sind die Folgen.
  • Ähnlich wie die Abführmittel verursachen auch die Entwässerungsmittel, sogenannte Diuretika, einen Kaliumverlust, in diesem Fall dann über den Urin. Genauso gehen Magnesium und Zink verloren.
  • Alle Medikamente, die die Fettaufnahme im Darm verringern  und die Lipidsenker stören ganz erheblich die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine E, D, A und K sowie der Carotinoide. Denn ohne Fett als Trägersubstanz können sie nicht ins Blut aufgenommen werden.
  • Medikamente zur Senkung des schlechten Cholesterins LDL hemmen die LDL-Produktion in der Leber. Dabei wird auch die körpereigene Synthese des Coenzyms Q 10, das die Zellatmung unterstützt, beeinträchtigt. Das schwächt vor allem den Herzmuskel.
  • Zur Neutralisierung einer überhöhten Magensäureproduktion werden häufig Säurepuffer eingesetzt.  Sie alle bilden mit Eisen und Zink schwer lösliche Komplexe und entziehen dem Körper bis zu 70 % dieser wichtigen Mineralstoffe. Außerdem blockieren sie Vitamin C.
  • Nicht einmal alle Ärzte wissen, dass Kortison den Vitamin-C- und den Vitamin-B6-Spiegel senkt. Beides sind wichtige Bausteine für die Kollagenfasern, die nicht nur die Spannkraft der Haut erhalten, sondern auch das Stützgerüst der Knochen bilden.
  • Acetylsalicylsäure, enthalten z.B. in ASS und Aspirin, hemmt bei Dauereinnahme die Aufnahme des wichtigen Antioxidans Vitamin C. Paracetamol hingegen führt zu einem Mangel an den Vitaminen B1, K und Niacin.

 

Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden. Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst Ihre Berbel Puls