10/2006 Mit Fieber im Bett statt Ausflüge und Poolgenuss

Mit Fieber im Bett statt Ausflüge und Poolgenuss

Liebe Leserin - lieber Leser,  

der Urlaub steht bei Ihnen hoffentlich noch an oder - wenn Sie schon wieder zurück sind - war er in jeder Hinsicht ein voller Erfolg?

Denn mit dem Urlaub beschäftigt sich auch mein heutiges Thema. Darauf gekommen bin ich durch meine liebe Freundin und deren Kinder. Leider war deren letzter Urlaub nicht so glücklich verlaufen. Alle hatten sich riesig gefreut und dann war gleich nach der Ankunft für vier Tage Bettruhe angesagt, statt baden und Sonne genießen. Was war passiert? Kaum angekommen, gab es Klagen über Halsschmerzen, laufende Nasen und ein schlappes Unwohlsein. Keiner mochte sich so recht zu etwas aufraffen. Bei meiner Freundin war zu allem Überfluss auch noch hohes Fieber dazu gekommen. Und das nach all dem Stress der hinter ihnen lag.

Bis zur letzten Minute voll eingespannt im Job. Die Kinder, die den Abreisetag gar nicht erwarten konnten und rumquengelten, mussten bei Laune gehalten werden. Am letzten Tag dann schnell noch alles erledigt was einen pünktlichen Abflug garantierte. Dieses und Jenes noch vor dem Abflug regeln, damit während der drei Urlaubswochen alles weiterläuft und, und, und... 

Kommt Ihnen das jetzt auch irgendwie bekannt vor? Ich muss gestehen, auch bei mir ging es während der letzten Arbeitstage meist so zu. Früher hatte das auch oft zur Folge, dass die ersten zwei bis drei Urlaubstage einfach  ins Wasser fielen. Statt Ausflüge machen hieß es dann: „den Arzt aufsuchen“ oder „zur Apotheke pilgern und Medikamente kaufen“.

Gut, auch ich konnte den Stress vor einem Urlaub nicht immer vermeiden. Aber ich habe etwas für mein Immunsystem und meine allgemeine gesundheitliche Verfassung getan. Mir war klar und es wurde auch immer wieder von den Ärzten oder Apothekern Vorort bestätigt: „Der Körper hatte nicht genug Abwehrkräfte“. Nach all dem Stress vor dem Urlaub, dann der Flug oder die lange Autofahrt, die Umstellung der Essensgewohnheiten, die Wetterumstellung und eventuell sogar noch eine Zeitverschiebung. Da hat der Körper viel zu verarbeiten und je intakter das Immunsystem ist, umso leichter geht das eben.  

Durch die vielen guten Erfahrungen mit den Schüßler - Salzen war ich sicher: die können auch bei diesem Problem helfen. Ich habe es damals selber probiert und empfehle es seit dem oft und gerne weiter:

Eine „Kur für das Immunsystem“  mit den Schüßler-Salzen. Diese Kur gehört für mich jetzt nicht nur zur Urlaubsvorbereitung dazu, nein - Ich mache so eine Kur einfach vorsorglich 2 x im Jahr und bin so das ganze Jahr über geschützt. Freunde und Bekannte denen ich davon erzählte und die so eine Kur rechtzeitig vor ihrem Urlaub einplanten, waren alle der Meinung: Wir haben uns einfach vom ersten Tag an deutlich besser gefühlt als sonst. Na - und meiner Freundin habe ich diese Kur natürlich auch gleich empfohlen und ich bin sicher: Solche verpatzten Ferientage gehören für sie ab sofort der Vergangenheit an.

Da die Schüßler-Salze keinerlei Nebenwirkungen haben und sich auch mit allen anderen Medikamenten vertragen, ist so eine Kur für jede Personengruppe, auch für Kinder, bestens geeignet.  

Für diese  Immun Kur nehmen Sie über 4 - 6 Wochen einen Cocktail aus je 3 Tabletten der Schüßler-Salze Nr. 3,  Nr.11,  Nr.17 und Nr. 21 ein. Lösen Sie diese Tabletten alle zusammen morgens in ½ Liter heißem Wasser auf, füllen diese Lösung in eine kleine Flasche und trinken diese dann tagsüber in vielen kleinen Schlucken. Da die Schüßler-Salze auch über die Mundschleimhaut wirken, ist es wichtig, die Lösung eine Weile im Mund zu bewegen, ehe sie geschluckt wird.

Sie können sich von den Salzen aber auch je 6 Tabletten morgens in einen Becher geben und diese dann im Laufe des Tages langsam auflutschen. Dabei ist die Reihenfolge egal, wichtig ist, dass Sie abends alle Tabletten gelutscht haben.  

Sie und Ihre Familie haben mit dieser Kur die Möglichkeit, den Körper vor Infekten zu schützen und die Abwehrkräfte zu stärken. Also eine sehr einfache und kostengünstige Vorsorge und eben auch eine optimale Urlaubsvorbereitung. So können auch Sie die wohlverdienten Ferien vom ersten Tag an richtig genießen.  

Ein paar Punkte beachten Sie bitte, falls Sie mit den Schüßler-Salzen noch nicht vertraut sind.

Zum Auflösen und Umrühren der Tabletten bitte keinen Metall-Löffel verwenden. Die Flasche mit der Lösung vor jedem Trinken kurz durchschütteln. Die Tabletten niemals einfach nur schlucken, sondern langsam im Mund zergehen lassen.  

Wenn Sie sich jetzt über weitere Anwendungsgebiete der Schüßler-Salze informieren möchten, kann ich Ihnen wirklich mein „ Schüßler-Forum“ mit dem „ Großen Compendium“ empfehlen. 

Bleiben Sie weiterhin gesund und machen Sie es gut. 

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

Haben Sie den richtigen Arzt

Das die beste Krankheit nichts taugt, dass glaube ich, ist hinlänglich bekannt - aber wenn schon krank, dann sollten Sie, liebe Leserin - lieber Leser sich zumindest in gute Hände begeben.

Aber: Haben Sie auch wirklich den richtigen Arzt?

Ich möchte Ihnen hier einmal die Ratschläge wieder geben, die ich zu diesem wichtigen Thema neulich las.

Denn mit diesen Tipps können Sie selbst überprüfen, ob sich Ihr Hausarzt wirklich um Sie sorgt, oder Sie nur behandelt.

  • Sie sind für 10 Uhr bestellt, kommen dann aber erst kurz vor 12 Uhr dran? Wenn das nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel ist, dann ist das ungehörig und meist liegt es einfach am schlechten Management oder Überbuchung. Ihr Arzt sollte sich durch Zuverlässigkeit auszeichnen. Als Patient „entschuldigt“ man seine eigene Wartezeit zwar meist damit, dass der Arzt wohl einen Notfall behandeln musste, aber das ist in den seltensten Fällen die Ursache für Ihr langes warten. Sie sollten dem Arzt oder der Sprechstundenhilfe klar machen, dass auch Sie als Patient Ihre Zeit nicht so unnötig vertun möchten. Sofern Sie berufstätig und nicht krankgeschrieben sind, müssen Sie ja eventuell sogar diese Zeit irgendwann nacharbeiten.
  • Sie werden von der Sprechstundenhilfe in den Untersuchungsraum geführt und gebeten, sich „schon mal frei zu machen“, der Arzt käme gleich. Wenn Sie jedoch mit einem neuen Problem zu Ihrem Arzt in die Sprechstunde gehen, sollte am Anfang ein ausführliches Gespräch, und erst im Anschluss daran dann die Untersuchung stehen. Ein Vorgespräch bei dem Sie aber schon halbnackt und zitternd Ihre Beschwerden schildern sollen, kann nicht der richtige Weg sein.
  • Oder - Sie sind endlich in der Sprechstunde mit dem Arzt allein und dauernd kommt jemand herein, stellt eine Frage oder holt etwas aus einem Schrank. Zudem klingelt alle fünf Minuten das Telefon. Hier kann nur gelten: Ihr Arzt verbittet sich solche Störungen und legt Anrufe von Patienten z.B. auf die Mittagszeit.
  • Der Arzt hört sich nur kurz Ihre Schilderung der Beschwerden an und greift dann sehr schnell  zum Rezeptblock? Das kann es nicht sein. Ein einfühlsamer Arzt sieht nicht allein die eine Erkrankung, sondern berücksichtigt stets Ihre gesamte Krankheitsgeschichte. Nur so kann er beurteilen,  wieso Sie diese Krankheit befallen hat. Dabei zieht er Ihre Patientenakte genauso wie ein Gespräch über Ihr berufliches wie privates Umfeld mit in seine Diagnose und Therapiemaßnahmen ein.
  • Nach der Diagnose sollte Ihr Arzt Optimismus ausstrahlen. Er sollte wissen, dass seine eigene, positive Grundhaltung auch auf seine Patienten abfärbt.
  • Und zu guter Letzt sollten Sie sich - beim Verlassen der Praxis - wenn nicht physisch so doch psychisch deutlich besser fühlen. Ihr Arzt sollte Ihnen Zuversicht vermittelt haben. Und das nicht nur weil er „Medizin“ studiert hat, sondern weil er Ihnen ein guter Arzt ist und weiß, wie wichtig - gerade im Krankheitsfall - eine positive Grundeinstellung ist.

Ich hoffe, in all dem was optimal ist, erkennen Sie Ihren Arzt? Ansonsten nehmen Sie vielleicht bei Ihrem nächsten Arztbesuch einmal diese kleine Checkliste mit. Manchmal hilft ein offenes Gespräch und Sie können sicher sein, wenn Ihr Arzt darüber mit sich reden lässt - und auch reagiert - dann sind Sie gut aufgehoben

 

Bauchgefühle ? . . .

oder Intuition. . . sicher ist eines - den Frauen sagt man nach, dass sie sich öfter auf ihr Bauchgefühl verlassen als die Männer. Und zu den großen Stärken der Intuition zählt sicher, dass sie uns z.B. schnelles Handeln ermöglicht. Auch, dass sie uns bei Entscheidungen Gewissheit vermittelt und dass sie Begeisterung mobilisieren kann.

Wenn es zum Beispiel darum geht, eine Situation in Sekundenbruchteilen einzuschätzen und sofort zu handeln, ist der analytische Verstand ein viel zu schwerfälliges Instrument - das geht oft nur aus dem Bauch heraus.

Der Haken ist, dass diese intuitiven Entscheidungen nicht zwangsläufig optimal sind. Denn wussten Sie, dass Menschen mit Intuition, Lügner sehr viel schlechter erkennen als andere?

Das spiegelte auch folgender Test wieder:

Britische Psychologen hatten 200 Freiwilligen Videoaufnahmen gezeigt, in denen Menschen über ihre angeblichen Lieblingsfilme oder ihre favorisierten Entspannungstechniken Auskunft gaben. Anschließend sollten die Betrachter entscheiden, ob die aufgezeichneten Personen gelogen hatten oder nicht. Zudem sollten sie angeben, ob sie glaubten, die Lügner "intuitiv" erkannt zu haben. Wie sich zeigte, schnitten jene Probanden, die meinten sich auf ihr "Bauchgefühl" verlassen zu können, schlechter ab, als jene, die sich weniger auf ihren Instinkt beriefen. " Mit Intuition" wurden knapp 60 Prozent der Lügen entlarvt, "ohne" waren es immerhin fast 70 Prozent.
Laut den Forschern könnte eine mögliche Erklärung sein, dass die "Intuitiven" sich auf die falschen Signale konzentrierten. Beispielsweise würde oft fälschlicherweise angenommen, fehlender Augenkontakt oder ein ausweichender Blick seien typische Anzeichen einer Lüge. Die weniger Intuitiven, so die Psychologen, achteten wahrscheinlich eher auf den Inhalt des Gesagten. Vielleicht hätten sie auch die echten Lügenmerkmale besser erkannt. So sei etwa wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen beim Lügen ihre Arme und Beine weniger bewegen als wenn sie die Wahrheit sprechen.

Das Fazit der Psychologen: Wer Lügner entlarven will, sollte weniger seinen Instinkten trauen, sondern sich besser über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse informieren und so die richtigen Signale deuten.

So zielen zum Beispiel die meisten Manipulationstechniken darauf ab, bewusst  "falsche Intuitionen" zu wecken und so zu Entscheidungen zu verleiten. Entscheidungen die man mit klarem Kopf nicht getroffen hätte.

Auch in Situationen, wo wir verunsichert sind oder massiv unter Druck stehen, kann uns die Intuition leicht fehlleiten. Denn wird sie uns nicht mit großer Wahrscheinlichkeit nahe legen, uns von dem momentanen Stress zu befreien, statt sich danach auszurichten, was für die Gestaltung der Gesamtsituation das Richtige ist?

Doch auch die Ratio hat eine ganze Reihe von Schwachpunkten, die es ratsam erscheinen lassen, sich nicht ausschließlich auf sie zu verlassen.

Also - in den meisten Fällen sind Sie mit Sicherheit mit einer gesunden Mischung aus „Bauchgefühl und logischem Denken“ auf dem richtigen Weg. Aber nicht immer ist die Zeit, in aller Ruhe alles abzuwägen was „dafür oder dagegen“ spricht, und dann ist es gut zu wissen „ich kann mich auf mein Bachgefühl verlassen“.