Zeit für mehr Bewegung

Liebe Leserin - lieber Leser,

gerade die milden Frühlingstage laden zu ausgedehnten Wanderungen oder Radtouren ein und ein mehr an körperlicher Bewegung fällt jetzt deutlich leichter als in den kalten Wintermonaten.

Damit Sie nicht ausgebremst werden, ehe der Spaß so richtig beginnt, dürfen neben gutem Schuhwerk und funktionstüchtiger Sportbekleidung auch ein paar Schüßlersalze und Salben nicht fehlen. Sie sind wichtig, damit Gelenke, Muskeln und Sehnen nach der bewegungsarmen Zeit gut versorgt sind. Im Grunde genommen können Sie mit der Einnahme von nur 3 Schüßlersalzen schon eine Menge erreichen.

Die Powermischung – bestehend aus den Schüßler Salzen Nr. 3 / Nr. 5 und Nr. 8 – kann schon zur Vorbereitung auf den Sport genommen werden und ist mit 6 bis 10 Tabletten je Salz gut dosiert. Die Einnahme kann eine unbedenklich lange Zeit beibehalten werden, sollte aber mindestens 4 bis 6 Wochen dauern.

Wer um empfindliche Gelenke, Muskeln und Sehnen weiß, kann die Bereiche auch schon vor dem Sport äußerlich versorgen.

Von der Firma Orthim gibt es z.B. die Crememischung G (G steht für Gelenke). Dieses Produkt enthält u.a. die Schüßler Salze Nr. 1 / 2 / 3 / 4 / 8 / 9 und 11 und versorgt den Körper im Bereich der Gelenke, Sehnen, Bänder und Knochen. Vor und nach dem Sport aufgetragen, erholen sich die belasteten Bereiche deutlich schneller von den Aktivitäten.

Meldet sich nach den ersten Sporteinheiten Muskelkater, nimmt man zusätzlich noch 3 x 2 Tabletten vom Schüßler Salz Nr. 7. Dieses Salz haben viele Sportler grundsätzlich bei sich, idealerweise schon aufgelöst in der Trinkflasche. So kann auch bei plötzlich auftretendem Seitenstechen und leichten Muskelkrämpfen sofort reagiert werden.

Da gerade bei sportlichen Betätigungen viele Mineralstoffe verbraucht und auch ausgeschwitzt werden, hat es sich bewährt, die o.g. Salze – also die Nr. 3 / Nr. 5 / Nr. 7 und Nr. 8 – mit je 7 bis 10 Tabletten in der Trinkflasche aufzulösen und während der Sporteinheit zu trinken. So entstehen erst gar keine Defizite.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

Gesund bis ins hohe Alter

Eine gesunde Lebensweise ist nicht immer ein Garant dafür, dass wir bis ins hohe Alter ohne Krankheiten durchs Leben gehen. Aber Fakt ist, wer gesund lebt, hat einfach bessere Chancen gesund alt zu werden.

Ich las jetzt einen Bericht mit konkreten Zahlen, der genau das auch wieder bestätigte. Es wurden in diesem Bericht - ausgedrückt in Jahre - die bestimmten Risiken oder eben Laster benannt.

17 Jahre standen da. 17 Jahre Lebenszeit, die ein Mensch einbüßt, wenn er bekannte Risikofaktoren ignoriert und in Sachen Genussgifte kein Maß kennt.

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), als sie eine Studie mit mehr als 25.000 Teilnehmern auswerteten.

Zitat: Die DKFZ-Epidemiologen um Rudolf Kaaks errechneten, wie viele Jahre jedes einzelne Risikoverhalten von der durchschnittlichen Lebenserwartung eines heute Vierzigjährigen raubt. Außerdem ermittelten sie die Auswirkungen der kombinierten Risiken. Das günstigste Risikoprofil und damit die größte Lebenserwartung hatten demnach Nichtraucher mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 22,5 und 24,9, die wenig Alkohol tranken, körperlich aktiv waren und wenig rotes Fleisch, dafür aber viel Obst und Gemüse aßen: Diese Menschen dürfen sich, wenn sie gerade 40 Jahre alt sind, als Mann auf 47,5 weitere Lebensjahre freuen, als Frau gar auf 48,7 weitere Jahre.

Betrachteten die Wissenschaftler die verschiedenen riskanten Lebensstilfaktoren einzeln, so schlägt das Rauchen am stärksten zu Buche: Raucht ein Mann mehr als zehn Zigaretten am Tag, verliert er ganze 9,4 Jahre an Lebenserwartung, eine Frau 7,3 Jahre. Auch ein moderater Konsum von weniger als zehn Zigaretten pro Tag reduziert die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern immer noch um etwa fünf Jahre.

Weitere Lebensstilfaktoren, die zu einem deutlichen Verlust an zu erwartenden Lebensjahren führen, sind Übergewicht (bei einem BMI von über 30 kostet es 3,1 bis 3,2 Jahre), ein Alkoholkonsum von mehr als vier Drinks am Tag (3,1 Jahre) und ein hoher Verzehr von rotem Fleisch (2,4 Jahre bei Frauen, 1,4 Jahre bei Männern). Aber auch ein Body Mass Index unter 22,5 verkürzt die Lebenszeit (um 3,5 Jahre bei Männern und 2,1 Jahre bei Frauen). Ein Mangel an körperlicher Aktivität aber macht sich nicht durch einen Verlust an Lebenserwartung bemerkbar.

Bei vielen Menschen bleibt es nicht bei einer einzigen ungesunden Angewohnheit. Um das zu berücksichtigen, errechneten die Forscher, welche Effekte eine Kombination der riskanten Lebensstilfaktoren mit sich bringt: Demzufolge büßt ein übergewichtiger starker Raucher, der viel trinkt und viel rotes Fleisch verzehrt, gegenüber dem Mitmenschen mit günstigstem Risikoprofil bis zu 17 Jahre an Lebenserwartung ein. Bei einer Frau wären es 13,9 Jahre.

Für ihre Untersuchung stand den Wissenschaftlern ein wahrer Datenschatz zur Verfügung: Das DKFZ ist beteiligt an EPIC, der gesamteuropäischen Studie zum Zusammenhang von Ernährung, Lebensstilfaktoren und Krebs. Seit nun 20 Jahren werden die Lebensstilfaktoren von mehr als einer halben Million Europäer sorgfältig dokumentiert. Allein das EPIC-Zentrum im DKFZ betreut 25.540 Studienteilnehmer aus dem Raum Heidelberg. Deren Daten flossen in die neue Erhebung ein. Die EPIC-Daten sind von hoher Qualität, da die Teilnehmer im Verlaufe der Studie mehrfach zu ihrem Lebensstil befragt worden sind. Zitat Ende

Fazit: Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, nur wenig rotes Fleisch isst, den Verzehr von Wurstwaren einschränkt und auf ein normales Gewicht achtet, lebt etliche Jahre länger.

Nachhilfe in Sachen Gesundheit

Deutsche wissen nicht was – in Sachen Gesundheit – gut für sie ist. Dass Rauchen schlecht ist und Fett auch, dass sind geläufige Gesundheitsweisheiten. Viel weiter scheint es bei einem Großteil der Deutschen, so eine Studie der AOK, mit dem Wissen über Gesund- und Krankmacher jedoch nicht zu gehen. Viele Bundesbürger bräuchten demnach Nachhilfe in Sachen Gesundheit. Da dieses Wissen auch wichtig ist, wenn man in Gesundheitsfragen selber entscheiden möchte, sollten wir uns die Aussagen zu der Studie tatsächlich zu Herzen nehmen. Denn nur ein aufgeklärter und gut informierter Mensch wird sich - im Fall der Fälle – zu helfen wissen.

Zitat: Jeder vierte gesetzlich Krankenversicherte kann mit ärztlichen Empfehlungen nichts oder wenig anfangen. Das ergab eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. 60 Prozent der Deutschen zeichnen sich danach durch "problematische" oder "unzureichende" Gesundheitskompetenz aus.

Immerhin 33,5 Prozent sind ausreichend kompetent, nur sieben Prozent wissen gut bescheid. Bei 45 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten ist der Kenntnisstand aber problematisch. Damit bleiben die Ergebnisse für Deutschland weit hinter dem EU-Durchschnitt. Fazit: Um das Gesundheitswissen der Versicherten ist es meist schlecht bestellt.

"Gut verständliche und verlässliche Informationen sind für viele Menschen das A und O, um die richtigen Entscheidungen für ihre Gesundheit zu fällen. Dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, Unterstützungsangebote zu finden, ist ein Alarmsignal", sagte der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Selbst Akademiker haben nach seinen Worten Probleme, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen. "Wir müssen feststellen, dass das Bild vom souveränen Patienten Kratzer bekommen hat." Graalmann forderte daher, gesundheitliche Bildung schon in Kita, Vorschule und Schule stärker als bisher zu verankern.

Mangelnde Kompetenz bedeutet höhere Kosten

Die Wissensdefizite haben auch finanzielle Folgen. Weniger kompetente Menschen verhalten sich risikoreicher, nehmen Angebote zur Prävention und Früherkennung zu wenig in Anspruch und verursachen höhere Behandlungskosten. Nach Schätzungen schlägt das laut AOK mit bis zu 15 Milliarden Euro Mehrausgaben zu Buche.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht die Ursache des Problems im "Kauderwelsch der Gesundheitsberufe". Durch Bildung der Bevölkerung mehr Gesundheitskompetenz erreichen, sei die einfache, aber falsche Formel der AOK, sagte Vorstand Eugen Brysch. Medizin- und Pflegeberufe müssten fit für die Kommunikation vor allem mit alten und bildungsfernen Menschen gemacht werden. "Denn Therapie ohne die Information des Patienten ist schwer möglich. So sind Behandlungsfehler programmiert", mahnte Brysch. Zitat Ende

Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden. Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst Ihre Berbel Puls