04/2015 24 Tage Frühjahrskur

24 Tage Frühjahrskur

Liebe Leserin - lieber Leser,

es muss nicht immer die klassische Fastenkur sein um den Organismus auf „Frühling“ einzustimmen.

Die untenstehende Frühlingskur schickte mir eine Schüßler Anwenderin aus der Schweiz, mit dem Hinweis, dass sie diese im ganzen Familienkreis schon seit Jahren absolvieren. Alle sind sich sicher, dass diese „24 Tage Kur“ ihnen gut tut und keiner möchte darauf verzichten. Selbst die mittlerweile 16 jährige Tochter – die in einem Alter ist, wo sie erst einmal grundsätzlich gegen alles ist, was „die Alten“ da so treiben – kurt begeistert mit.

Benötigt werden die Schüßler Salze Nr. 2 / Nr. 3 / Nr. 6 / Nr. 9 / Nr. 10 und Nr. 11. Absolviert wird die Kur in einem 12 Tage Rhythmus. Die Anwenderin wiederholt den Ablauf einmal, weil sie einfach gespürt hat, dass sich dann die entschlackende Wirkung noch deutlicher zeigt.

Eine gleichlautende Kurempfehlung hatte ich auch schon vor langer Zeit in dem Nachschlagewerk des Schüßler Forums unter www.schuessler-forum.de eingestellt. Dort auch mit dem Hinweis, dass diese 12 Tage Kur - ganz nach Bedarf - entsprechend oft wiederholt werden kann. Sie hat nicht nur eine blutreinigende und entschlackende, sondern auch eine aufbauende Wirkung.

Der 1. bis 4. Tag dieser Kur steht für das Blut.

Benötigen werden Schüßler Salz Nr. 3 - Ferrum phosphoricum - und Schüßler Salz Nr. 6 - Kalium sulfuricum. Dosierung: Je Salz 3 x täglich 2 Tabletten.

Der 5. bis 8. Tag steht für die Entschlackung und Entgiftung.

Benötigt werden Schüßler Salz Nr. 9 - Natrium phosphoricum - und Schüßler Salz Nr. 10 - Natrium sulfuricum. Dosierung: Je Salz 3 x täglich 2 Tabletten.

Der 9. bis12. Tag steht für die Restaurierung der Zellen und für die Zellneubildung.

An diesen Tagen benötigen Sie Schüßler Salz Nr. 2 - Calcium phosphoricum - und Schüßler Salz Nr. 11 – Silicea. Dosierung: Je Salz 3 x täglich 2 Tabletten.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und kommen Sie gesund durch das neue Jahr. 

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

Frühjahrsmüdigkeit

…ist mit Sicherheit ein Thema, welches die Einen überhaupt nicht interessiert, weil Sie schlichtweg keine Probleme damit haben und die Anderen brennend interessiert, weil Sie jedes Jahr wieder damit zu kämpfen haben.

Folgen des wärmer werdenden Wetters und der anstehenden Zeitumstellung sind dann unter anderem Antriebslosigkeit, Gliederschwere, Müdigkeit und Wetterfühligkeit. Vereinzelt tauchen Klagen über Gereiztheit, Kreislaufschwäche und Schwindel auf.

Der Grund für das Auftreten von Frühjahrsmüdigkeit ist immer noch nicht ganz geklärt. Man ist sich inzwischen aber einig, dass das Licht eine entscheidende Rolle dabei zu spielen scheint. Betroffene, die wirklich gravierende Beschwerden haben, bekommen Lichttherapie verordnet und fühlen sich deutlich besser. Sogenannte Tageslichtlampen haben ähnlich gute Effekte und sind für alle Räumlichkeiten in unterschiedlicher Qualität und Optik erhältlich.

Wissenschaftler haben jetzt auch herausgefunden, dass man es dem Körper noch zusätzlich schwer macht, wenn man nicht ausreichend trinkt. Die Frühjahrsmüdigkeit wird demnach durch Flüssigkeitsmangel noch verstärkt.

Es gibt eine Faustregel für die richtige Trinkmenge: 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Eine Person, die 50 Kilo wiegt, kommt also auf durchschnittlich zwei Liter tägliche Trinkmenge, bei 75 Kilo wären es rund 2,3 bis 3 Liter.

Nicht sinnvoll ist es, diese Trinkmenge dann in wenigen großen Portionen runterzuschütten. Unser Darm kann nur etwa 500 bis 800 Milliliter Wasser pro Stunde aufnehmen. Den Rest würde er ungenutzt einfach wieder ausscheiden. Gewöhnen Sie sich an, stündlich ein gutes Glas voll zu trinken. Dann sind Sie gut versorgt.

Wer unter einer Nieren- oder Herzkrankheit leidet, muss die Trinkmenge eventuell reduzieren. Hier ist es wichtig, sich mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. 

Darüber hinaus gibt es Situationen im Tagesablauf, da sollten Sie - unabhängig vom Durstgefühl - immer etwas zu trinken bereit stehen haben.

o          Morgens beim Frühstück - das macht Sie wach.

o          Wenn Sie in Räumen mit Klimaanlage arbeiten - so trocknen Sie nicht aus.

o          Beim Mittagessen - da bremsen Sie großen Hunger und "Heißhungerattacken" aus.

o          Zwischendurch, wenn der „kleine Hunger“ kommt. Ein Glas Wasser oder Tee im Bauch stillt das Hungergefühl.

o          Ganz wichtig: Wenn Sie Sport machen, gehört die eine gefüllte Trinkflasche dazu.

Und wenn von einer optimalen Trinkmenge gesprochen wird, dann sollten Sie dabei verstärkt zu stillem Wasser aber auch zu Kräutertees und milden Saftschorlen greifen. So füllen Sie nämlich zusätzlich auch Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Gesüßte und Kohlensäurehaltige Softgetränke, Kaffee und Schwarztee sollten hier keine Rolle spielen.

 Wasser mit oder ohne Gas

Bei uns in Spanien trinkt man - wie in vielen anderen südlichen Ländern auch - eher „stilles Wasser“. In Deutschland hingegen ist das Mineralwasser mit Kohlensäure immer noch sehr beliebt.

Diese Vorliebe für den prickelnden Sprudel rührt wahrscheinlich auch daher, dass in Deutschland viele Mineralwässer schon durch ihren Quellort, der meist in Vulkanregionen liegt, die Kohlensäure mitbringt. Dieses Wasser sprudelt also von Haus aus. Meine Nachbarin schwört darauf, dass die Kohlensäure in ihrem bevorzugtem „Sprudelwasser“ den Kreislauf anregt und gut für das Nervensystem ist.

Ich mit meiner Vorliebe für „stilles Wasser“ halte dagegen und sage: kohlensäurehaltiges Wasser belastet unnötig den Säure- Basenhaushalt.

Recht haben wir beide und es gibt auch für beide Wasserarten etliche „Für und Wider“.

So wirkt sich die Kohlensäure auf ganz unterschiedliche Art im Körper aus. Sie verbessert die Durchblutung der Mundschleimhaut, regt den Speichelfluss an und unterstützt die Verdauung.

Und Wasser mit Kohlensäure füllt den Magen besser als stilles Wasser. Dieses wird gerade auch von Diätwillige begrüßt.

Aber trinken Sie nun viel kohlensäurehaltigen Sprudel, kann genau diese Völle im Magen sehr unangenehm sein. Aufstoßen und / oder Blähungen und ein eher unangenehmes Völlegefühl sind dann die Folge.

Darum sollten Menschen die viel trinken müssen, wie etwa Sportler oder körperlich schwer Arbeitende, stille oder kohlensäurearme Getränke wählen.

Lediglich Menschen, die unter Magen-Darmbeschwerden leiden oder die eh schon Schwierigkeiten mit der Trinkmenge haben, werden selbst von ärztlicher Seite Getränke ohne Kohlensäure empfohlen. Für einen gesunden Menschen stellt der Gehalt an Kohlensäure in einem Wasser keine gesundheitliche Gefahr dar. Es ist letztlich wirklich eine Frage des Geschmacks.

Einen klaren Vorteil hat meine Nachbarin: Sollte Sie einmal kein Bachpulver im Haus haben, kann sie ihr Prickelwasser alternativ dazu einsetzen. Kohlesäurehaltiges Wasser regt nämlich den Teig - ebenso wie Backpulver - zur Gärung an. Auch Spitzenköchen setzen natürliches Mineralwasser bei der Zubereitung bestimmter Speisen ein. Sie machen kein Geheimnis daraus, dass gerade Mehlspeisen, wie Palatschinken oder Germknödel, deutlich besser gelingen, wenn der Milch ein Schuss natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure beigemengt wird.

Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden. Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst Ihre Berbel Puls