Reisebeschwerden

Liebe Leserin - lieber Leser,

manch einer hat den Winterurlaub gerade hinter sich, da macht sich ein anderer schon an die Planung des Osterurlaubs.

Schon jetzt erreichen mich Fragen zum Thema „Reisebeschwerden“. Den Ratsuchenden geht es da vor allem um Reiseübelkeit, Jetlag, Flugangst und dem Thema Verdauungsbeschwerden durch ungewohnte Ernährung.

Meine Auflistung der entsprechenden Behandlungsempfehlungen, die ich in solch einem Fall gerne verschicke, nutze ich einmal für den heutigen Newsletter. Sicher werden auch Sie ein paar der Dinge für die nächste Reise übernehmen können. Und rechtzeitig vorgesorgt ist immer noch besser, als in der Hektik der Urlaubsvorbereitung etwas zu vergessen.

Bei Reiseübelkeit helfen die Schüßler Salze Nr. 5 und Nr. 7

Vorbeugend werden schon einen Tag vor der Reise 3 x täglich je 2 Tabletten gelutscht. Im Akutfall können dann halb- bis viertelstündlich je 1 bis 2 Tabletten gelutscht werden.

Flug- oder Reiseangst aber auch Nervosität, die bei vielen vor Reiseantritt aufkommt, bekommt man mit dem Schüßler Salz Nr. 7 sehr gut in den Griff. Vorbeugend sollten schon einige Tage vor der Reise 3 x täglich 2 Tabletten gelutscht werden. Am Reisetag selber können dann halb- bis viertelstündlich 2 Tabletten genommen werden.

Wer infolge von Nervosität oder auch der Vorfreude unter Einschlafstörungen leidet, kann abends vor dem Schlafengehen zusätzlich die „Heiße 7“ nehmen. Geht´s den Kleinen ähnlich, sorgt eine sanfte Bauchmassage mit der Schüßler Salbe Nr. 7 für eine ruhige Nacht.

Wer bei Fernreisen mit der Zeitumstellung kämpfen muss und dem Jetlag unterliegt, dem können die

Schüßler Salze Nr. 5 / Nr. 7 und Nr. 11 helfen. Hier sollten schon einige Tage vor Reiseantritt täglich je Salz 3 x 2 Tabletten gelutscht werden. Diese Einnahme kann am Urlaubsort beibehalten werden, solange bis alles wieder rund läuft.

Verdauungsbeschwerden im Urlaub – die durch Zeitumstellung, durch einen geänderten Tagesrhythmus oder durch ungewohnte Ernährung kommen – können mit den Schüßler Salzen Nr. 3 / Nr. 7 / Nr. 8 und Nr. 10 behandelt werden.

Das Salz Nr. 8 ist dabei das Hauptmittel bei Durchfall oder Verstopfung.

Bei Verstopfung reicht dieses Salz alleine oft schon aus und kann viertelstündlich mit 1 bis 2 Tabletten gelutscht werden.

Kommen zu der Verstopfung noch Blähungen hinzu, wird mit dem Salz Nr. 10 – in gleicher Menge – kombiniert.

Bei Durchfall kann das Salz Nr. 8 mit dem Salz Nr. 3 kombiniert werden. Auch hier können je Salz viertelstündlich 1 bis 2 Tabletten gelutscht werden.

Bei Magen- und / oder Darmkrämpfen hilft das Salz Nr. 7, welches viertel- bis halbstündlich als „Heiße7“ genommen werden kann. Sind Kinder betroffen, hilft eine zusätzliche sanfte Bauchmassage mit der Schüßler Salbe Nr. 7.

Beachten Sie aber gerade bei Magen- und Darmbeschwerden, dass – wenn nach 1 oder 2 Behandlungstagen keine Besserung eintritt – auch am Urlaubsort ein Arztbesuch angeraten ist.

Sie kennen sich und Ihre Liebsten am besten, sollten bestimmte Beschwerden im Urlaub immer wieder ein Thema sein, so finden Sie weitere Behandlungsempfehlungen direkt im „großen Dr. Schüßler Compendium“ unter www.schuessler-forum.de

Und da der Platz im Reisegepäck immer ein Thema ist, denken Sie daran, dass es die Schüßler Salze auch als kleine Reiseapotheke oder in der platzsparenden Globuliform gibt. Die Kundenhotline der OMP Versandapotheke berät Sie gerne. Beachten Sie dazu bitte die Kontaktdaten im Werbeblock.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

Speichern Sie das Sonnenvitamin

Vitamin D wird unter Einfluss von UV-Licht bis zu 90 % vom Körper selbst gebildet. Gerade die Bewohner der Nordländer geraten da – spätestens im Herbst und Winter – gewaltig ins Hintertreffen und nicht selten ist dann ein Vitamin D Mangel für diverse Erkrankungen verantwortlich.

Aber man kann vorsorgen, denn geht man schon in den Sommermonaten regelmäßig in die Sonne, kann unser Körper Vitamin D regelrecht für die Herbst- und Wintermonate einlagern.

Hautärzte warnen zwar vor der Sonne und manche Ärzte meinen, dass Vitamin D in ausreichender Menge auch über die Nahrung aufgenommen werden kann, zu beiden Punkten gibt es aber auch andere Meinungen.

Fakt ist: Sonne in Maßen genossen ist nur gesund und darum geht es bei der oben genannten Empfehlung. Wir sprechen hier nicht vom stundenlangen Grillen in der Sonne. Im Sommer bei einer intensiven Sonneneinstrahlung und bei hellhäutigen Menschen sind schon wenige Minuten am Tag völlig ausreichend. Wichtig dabei ist allerdings, dass möglichst viel Sonnenlicht direkt auf die Haut fällt und dass auf Sonnenschutzmittel verzichtet wird. Denn Sonnenschutz, so wichtig er bei längeren Aufenthalten in der Sonne ist, verhindert die Aufnahme und ist bei kurzzeitigen Aufenthalten in der Sonne nicht nötig. Bei bedecktem Himmel sollte der Aufenthalt im Freien ausgedehnt werden, dann ist aber auch die erhöhte Hautkrebsgefahr so gut wie nicht vorhanden. Wer jetzt meint, je länger umso besser, muss enttäuscht werden. Längere Sonnenbäder erhöhen die Vitamin-D-Bildung nicht, da unser Organismus automatisch vor einer Vitamin-D-Überdosierung schützt. Hier ist regelmäßig und kurz, die einzig richtige Dosierung.

Und zum gesunden Essen selber sei gesagt: Theoretisch bietet unsere Nahrung einiges, was uns mit Vitamin D versorgt. Um aber eine ausreichende Menge Vitamin D aufzunehmen, müssten wir täglich mehrere Liter Milch trinken, diverse Male in der Woche fettreichen Fisch, wie Makrelen und Lachs, essen und dieses nicht in üblichen Portionen sondern in ungesunden Mengen.

Sollten Sie in den Sommermonaten also nicht ausreichend Sonne tanken können, dann ist eine hochwertige Nahrungsergänzung eine sinnvolle Alternative. Dieses ist umso wichtiger, wenn man Studien vertraut, die da sagen, dass Vitamin D auch vor Herzinfarkt schützt.

Ein gesunder Vitamin-D-Spiegel senkt die Sterblichkeitsrate infolge eines Herzinfarktes um bis zu 81 Prozent, stellten z.B. dänische Forscher der Kopenhagener Universitätsklinik in einer Studie im Jahr 2012 fest.

Und eine Studie der Universität Bonn – die zusammen mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen stattfand – hat im Jahr 2003 folgendes ergeben: Danach lagen die Vitamin-D-Werte von Patienten mit einer mittelschweren Herzinsuffizienz um bis zu 50 % niedriger als bei Gesunden. Je schwerer die Herzleistungsschwäche, desto ausgeprägter war auch der Vitamin-Mangel. Das bedeutet zwar nicht, dass Vitamin D eine Herzschwäche heilen könnte. Ein Mangel kann sie aber ganz offenbar verschlimmern.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie nicht wahllos in unbestimmter Menge irgendein Präparat. Lassen Sie zuerst durch den Hausarzt einen eventuellen Vitamin D Mangel - mit Hilfe eines Bluttestes – feststellen. Erst danach sollten Sie geeignete Maßnahmen ins Auge fassen.

Wichtiges zum Thema Schwitzen

Der Mensch besitzt etwa drei Millionen Schweißdrüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind.

Besonders viele davon befinden sich an Händen, Füßen und unter den Achseln. Sie sorgen dafür, dass Tag für Tag zwischen einem halben und bis zu sechs Liter Schweiß abgegeben wird und unsere Körpertemperatur stabil bleibt. Die Schweißmenge richtet sich vor allem nach Veranlagung der Person, nach deren Tätigkeit und auch nach der Umgebungstemperatur.

Um seinen Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten, sollte jeder normal schwitzende Erwachsene über den Tag verteilt mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Stilles Wasser, milde Saftschorlen und Tees sind dafür die idealen Getränke.

Über den Tag verteilt und nicht an einem Stück ist wichtig, weil der Körper nur bestimmte Mengen an Flüssigkeit sinnvoll verarbeiten kann. Wer z.B. an einem heißen Sommertag schweißgebadet denkt, dass er sich am Abend schnell mal zwei Liter eisgekühlte Getränke einverleibt und damit ist alles gut, der irrt gewaltig. Ein Durchschnittskörper kann maximal 0,8 Liter Flüssigkeit pro Stunde verarbeiten. Trinkt man nun hastig die doppelte Menge, können wichtige Mineralien aus dem Körper gespült werden. Im Ernstfall kann sogar die Salzkonzentration im Körper so stark abfallen, dass Muskelschwäche, Desorientierung oder Kreislaufstörungen auftreten.

Wer viel schwitzt – egal aus welchem Grund – muss mehr als die empfohlene Tagesmenge trinken.

Vielschwitzer geraten schnell in Versuchung, weniger zu trinken, um so auch die Schweißbildung zu drosseln. Mag´ vielleicht etwas weniger Schweiß fließen, es ist aber eine gefährliche Sache. Ein Flüssigkeitsmangel im Körper kann nicht nur die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit mindern, sondern auch zu einer lebensgefährlichen Dehydrierung führen. Regelmäßiges Trinken ist also auch hier wichtig.

Und der Mythos, dass Schwitzen schlank macht, taucht immer wieder einmal auf. Aber Fett oder auch andere Stoffe, die mit einem Abnehmen verbunden sind, werden beim Schwitzen überhaupt nicht ausgeschieden. Unser Schweiß besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Schon beim nächsten Trinken wird es dem Körper wieder zugeführt. Diese sich hartnäckig haltende Annahme, dass man beim Schwitzen an Körpergewicht verlieren könnte, entsteht wohl auch, weil in den meisten Saunen Waagen stehen, die dazu verführen, sich vor und nach jedem Saunagang zu wiegen.

Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden. Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.

Herzlichst Ihre Berbel Puls