06/2010 Die Schüßler Therapie einfach erklärt

Die Schüßler Therapie einfach erklärt

Liebe Leserin - lieber Leser, 

für fast jeden Schüßler Anwender sind die unterschiedlichen Aussagen, die es zu der Mineralstofftherapie gibt, zu Beginn sehr verwirrend. Darum tauchen ein paar Fragen zum Thema Schüßler Therapie auch immer wieder auf. Ich gebe gerne den Rat, dass ein Einlesen sicher sehr sinnvoll ist aber dann gilt es, sich nicht zu verzetteln. Ab einem bestimmten Zeitpunkt sollte man sich dann erst einmal auf die Empfehlungen und Aussagen eines Therapeuten oder Autors verlassen. So findet man dann sehr schnell seinen Weg und kann sich nach kurzer Zeit auf sein Bauchgefühl verlassen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man auf manch eine Frage zu der Wirkweise nicht kurz und bündig antworten kann und man sich schnell einmal in Erklärungsnot befindet.

Darum gehe ich in diesem Newsletter noch einmal auf die wesentliche Punkte ein. So wird speziell den neuen Abonnenten vielleicht schon die eine oder andere Frage auf dem Vorwege beantworten.   

Ein sich hartnäckig haltender Irrtum, dass es sich bei dieser Therapie um „Homöopathie“ handelt, liegt sicherlich darin begründet, dass auch die Schüßler Salze homöopathisch aufbereitet werden. Dieses allein bedeutet aber nicht, dass es sich automatisch um Homöopathie handelt. In der Homöopathie wird nämlich „Ähnliches mit Ähnlichem behandelt“, während in der Mineralstofftherapie ganz grob gesagt "Fehlendes durch das Fehlende ersetzt wird“. Die homöopathische Aufbereitung der Mineralssalze ist nötig, weil sie nur so von den Zellen optimal aufgenommen werden können. Dr. Schüßler wählte für die Potenzierung seiner Salze sehr niedrige Potenzen, nach denen auch heute die entsprechenden Behandlungsempfehlungen ausgestellt werden. Die sogenannten Regelpotenzen nach Dr. Schüßler sind: die D12 Potenz bei den Salzen Nr. 1 / 3 und 11 sowie die D6 Potenz bei den Salzen Nr. 2 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / und 12.  Die Ergänzungssalze Nr. 13 bis Nr. 27, die mittlerweile die Schüßler Therapie sinnvoll ergänzen, werden ebenfalls in der D12 Potenz empfohlen. Schüßler Therapeuten die ihre Arbeit streng nach dem Schüßler Vorbild ausüben, sehen keinen Sinn in diesen Ergänzungssalzen und lehnen sie rundweg ab. Ich selber und auch viele Schüßler-Anwender möchten aber aufgrund der vielen positiven Heilerfolge nicht mehr auf die Ergänzungssalze verzichten. Hier sollte jeder nach seinem persönlichen Empfinden entscheiden.

Die Frage, warum es die Schüßler Salze neben den o.g. Regelpotenzen überhaupt in anderen Potenzen gibt, ist folgendermaßenzu erklären: Erfahrene Therapeuten wechseln manchmal die Potenzen um einen Heilungsprozess zu unterstützen oder voranzubringen. Aber diese anderen Potenzierungen können - müssen jedoch nicht - auf anderer Ebene wirken. Darum sollte solch ein Wechsel nur unter fachkundiger Aufsicht durchgeführt werden. Für eine Selbstbehandlung sollten Laien sich wirklich an die Regelpotenzen halten. 

Mit der Einnahme der Schüßler Salze - egal in welcher Potenz - wird nun nicht der festgestellte grobstoffliche Mangel im Organismus aufgefüllt. Vielmehr wird die Ausgewogenheit der Energie in den Zellen wieder hergestellt. So können die Mineralstoffe deutlich besser aus der Nahrung (oder den gegebenenfalls eingenommenen Nahrungsergänzungen) aufgenommen, gespeichert und bei Bedarf an die benötigten Stellen im Organismus transportiert werden.

Sind größere Mängel erkennbar, sollte immer auch eine zusätzliche Einnahme grobstofflicher Mineralstoffe ins Auge gefasst werden. Wichtig ist zu Wissen, dass das Eine niemals das Andere ausschließt. Ganz im Gegenteil. Durch Einnahme von Nahrungsergänzungen brauchen die lebensnotwendigen grobstofflichen Mineralien nicht aus den Depots des Körpers genommen werden. Denn wenn dieses über einen längeren Zeitraum geschieht und nicht wieder aufgefüllt werden kann, entstehen Beschwerden bis hin zu chronischen Krankheiten.

Dazu ein Beispiel: Das Calcium ist in den Knochen (Depot) gespeichert, wird dieses Depot nicht ausreichend aufgefüllt oder z.B. in Zeiten der Schwangerschaft oder bei längerer Krankheit stark beansprucht, können  Störungen wie z.B. Osteoporose, Sehnen- und Muskelbeschwerden, Krämpfe oder auch Zahn- und Zahnfleischprobleme auftreten. Um dieses zu verhindern, ist angeraten, die Einnahme der entsprechenden Schüßler Salze eine zeitlang mit einem Calcium Produkt aus der Apotheke (z.B. Calcium Sandoz) zu kombinieren. 

Die schnelle Verfügbarkeit der einzelnen Wirkstoffe erfolgt ausschließliche durch die Aufnahme über die Mundschleimhäute. Dadurch gelangen sie sofort in die Blutbahn und direkt zur Zelle. Darum dieses Lutschen der Tabletten oder die kleinen kauenden Schlucke bei der „Heißen 7“ oder der Cocktaillösung. Auch sollte die Mundschleimhaut möglichst unbelastet sein. Also wird angeraten, einige  Minuten vor und nach der Einnahme nichts zu Essen oder zu trinken. 

Bei bestimmten Beschwerden ist eine Kombination aus „Einnahme“ der Mineralstoffe und „äußerliche Anwendung“ empfehlenswert. Salben- oder Breiverbände, Kompressen, Spülungen, Bäder oder Waschungen sorgen dafür, dass die Mineralstoffe zusätzlich und ganz direkt am Ort des Geschehens wirken können. So ist oft deutlich schneller ein Heilerfolg auszumachen. Anwendungshinweise für die äußerlichen Anwendungen finden Sie unter anderem bei mir direkt im Forum (www.schuessler-forum.de) unter „Hier entsteht ein Nachschlagewerk“. 

Und dann taucht da immer wieder die Frage nach dem Metall auf. Metall sei in der Homöopathie und in der Schüßler Therapie nicht erlaubt, da die "Heilinformation" durch z.B. Umrühren mit einem Metalllöffel gestört wird. Die DHU (Deutsche Homöopathie Union) hat dazu aber schon vor Jahren ausdrücklich erklärt, dass Metall keinen negativen Einfluss auf potenzierte Mittel hat. 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund. 

Herzlichst - Ihre Berbel Puls

 

Tappen Sie nicht in die Zuckerfalle

Zucker ist versteckt und in relativ hohen Mengen in sehr vielen Lebensmitteln enthalten. Selbst in Lebensmitteln, die wir eher als „gesund“ ansehen, stecken Unmengen des süßen Dickmachers. Viel zu süß und obendrein auch noch viel zu fett, sind vor allem die meisten der sogenannten „Kinderlebensmittel“ wie die Milchschnitte, der Kinderquark und der angeblich so gesunde Kinderpudding mit der Extraportion Milch. Um da einmal ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, hier ein wenig „Zuckerkunde“: 

  • Eine Portion gezuckerte Frühstücksflocken oder Knuspermüsli (30 Gramm) enthalten bis zu 14 Gramm Zucker. Das sind bis zu 5 Stückchen Würfelzucker. 
  • In einem Esslöffel Tomatenketchup (20 Gramm) verstecken sich 6 Gramm Zucker oder 2 Zuckerwürfel.
  • Ein Müsliriegel (25 Gramm) enthält rund 12 Gramm Zucker oder 4 Zuckerstücke.
  • Spitzenreiter in Sachen Zucker sind jedoch Fruchtsäfte! Ein Glas (200 Milliliter) Traubensaft beinhaltet 36 Gramm Zucker (12 Zuckerstücke), Apfelsaft enthält 27 Gramm (9 Stückchen Würfelzucker).
  • In einem Glas fettarmer Milch (200 Milliliter) mit 3 Teelöffeln löslichen Kakaos wie z.B. Kaba oder Nesquick  verbergen sich gut 22 Gramm Zucker oder 7 Stück Würfelzucker. 
  • Ein Becher Kinderjogurt oder -quark (125 Gramm) enthält zwischen 15 und 21  Gramm Zucker, also 5 bis 7 Portionen Würfelzucker.
  • Und die so vermeintlich gesunde Kinder-Milchschnitte enthält immerhin 10 Gramm Zucker oder auch 3 Stück Würfelzucker. 

Nehmen Sie die Zutatenliste auf der Verpackung, speziell bei Kinderlebensmitteln, genau unter die Lupe. Wenn der Zucker an erster oder zweiter Stelle auf dem Etikett steht, macht er einen großen Anteil am Gesamtprodukt aus. Achten Sie besonders auf die Zutatenliste bei Fertigprodukten für Babys und Kleinkinder: Viele Breigerichte im Glas enthalten zusätzlichen Zucker. Selbst Kinderzahnpasten sind häufig gezuckert und schaden damit schon den ersten Zähnchen.

Lebensmittelhersteller wissen den Zucker in ihren Produkten oft trickreich zu verbergen. Achten Sie auf Begriffe wie: 

  • Saccharose =  Kristallzucker, Haushaltszucker
  • Dextrose, Glukose = Traubenzucker
  • Fruktose = Fruchtzucker
  • Invertzuckersirup = ein Gemisch aus Saccharose und Fruktose, wird durch Aufspaltung von Saccharose hergestellt
  • Glukosesirup = wird aus Stärke, etwa Mais- oder Kartoffelstärke, industriell hergestellt
  • Lactose = Milchzucker
  • Maltose = Malzzucker
  • Maltodextrin = eine Art vorverdaute Stärke, meist Maisstärke, die im Körper rasch und vollständig zu Glukose abgebaut wird, schmeckt kaum süß 

All diese Begriffe sind nur andere Bezeichnungen für Zucker. Und häufig finden Sie sogar mehrere dieser Begriffe auf dem Etikett. So geschummelt, steht der Zucker dann nicht mehr an erster Stelle der Zutatenliste. Er verteilt sich auf mehrere Posten und sticht so nicht direkt ins Auge. Eine Mogelei, auf die wir Verbraucher nicht hereinfallen sollten!

 

Arterienschutz aus dem Gemüsegarten

Hobbygärtner werden manchmal gar nicht wissen, was sie an ihren frisch geernteten Tomaten wirklich Gutes haben. Denn nicht nur der tolle Geschmack zeichnet die eigene Ernte aus. Von Dr. Michael Spitzbart las ich jetzt einen Beitrag, in dem es um die wertvollen Inhaltsstoffe der Tomate geht. Auch wenn es noch etwas dauert, bis im Kleingarten geerntet werden kann, möchte ich Ihnen diesen Beitrag schon jetzt einmal zitieren. 

Zitat:

Schützen Sie Ihre Arterien mit Tomaten vor einer Verengung von Dr. Michael Spitzbart

Kaum zu glauben: Die Tomate hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im 16. Jahrhundert hatte sie tatsächlich den Ruf, giftig zu sein. Dann entdeckte man, dass an den giftigen Blättern eine wohlschmeckende Speise wächst. Eine Weile galt sie auch als Liebes- oder Paradiesapfel. Und heute wird sie gerne als schnittfestes Wasser bezeichnet - schuld daran sind die geschmacklosen Treibhaustomaten, die mit dem ursprünglichen Tomatenaroma nichts mehr zu tun haben. Die echten Tomaten aber, die genügend Zeit zum Wachsen und Reifen hatten, schmecken nicht nur gut, sie enthalten auch reichlich wertvolles Lycopin. 

Lycopin hält Ihre Arterien frei

Lycopin wirkt sich direkt auf Ihre Arterien aus. Wenn in Ihrem Körper zu viel LDL-Cholesterin enthalten ist, kann es durch freie Radikale oxidiert werden. Dadurch entstehen so genannte Schaumzellen und Plaques. Beide Stoffe können Ihnen sehr gefährlich werden, denn sie lagern sich an den Wänden Ihrer Arterien ab. Die Arterien verengen sich, auf Dauer kann es so zum Herzinfarkt kommen. Lycopin dagegen verhindert, dass das LDL-Cholesterin oxidiert. Es wirkt als Fänger der freien Radikalen. So kann es übrigens auch vor Krebs schützen - einen hohen Schutz bietet es gerade vor Prostatakrebs. 

Lycopin senkt Ihr Herzinfarktrisiko deutlich

Wie wichtig Lycopin für Sie ist, zeigen die Ergebnisse der sogenannten EURAMIC-Studie. In dieser Untersuchung werteten Wissenschaftler die medizinischen Daten von Herzinfarktpatienten aus und verglichen sie mit denen von gesunden Menschen. Das Ergebnis: Die gesunden Studienteilnehmer hatten deutlich höhere Lycopinwerte im Blut - und ein um 48 % geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.

So tanken Sie den wichtigen Herzschützer

  • Die Bildung von Lycopin wird durch Wärme verstärkt. In der rohen Tomate ist wenig Lycopin enthalten. Erst durch Erhitzen wird die für Sie wichtige Menge dieses Stoffes gebildet. Daher sollten Sie Tomaten weiterverarbeiten, zum Beispiel als Soße. Auch Tomatensaft ist eine gute Lycopinquelle.
  • Kaufen Sie im Bio-Laden. Hier erhalten Sie reife, tiefrote Tomaten. Diese enthalten besonders viel Lycopin. Treibhaustomaten dagegen schmecken nicht nur nicht, sie enthalten auch viel weniger von diesem wertvollen Herzschutzstoff.
  • Klein ist besser. Kirsch- oder Datteltomaten sind in den letzten Jahren groß in Mode gekommen. Dieser Trend hilft Ihrer Gesundheit. In den kleinen Tomaten ist viel mehr Lycopin enthalten. Daher sollten Sie diese „Kleinen" den Fleisch- oder Gemüsetomaten vorziehen.
  • Kaufen Sie die Tomaten stets frisch. Lycopin zerfällt sehr schnell. Schon nach zwei bis drei Tagen ist nur noch die Hälfte der ursprünglichen Menge in den Tomaten enthalten. Kaufen Sie also das rote Gemüse nie in großen Mengen auf Vorrat.
  • Tomaten sollten Sie nur in der Saison frisch kaufen. Außerhalb der Erntezeit bekommen Sie nur Gemüse, das lange gelagert bzw. weit transportiert wurde. Das Lycopin baut sich in dieser Zeit ab. Haben Tomaten keine Saison, können Sie auch gekochte Dosentomaten verwenden. Diese werden reif geerntet und sofort verarbeitet. Der Lycopinverlust ist dabei sehr gering. Zitat Ende